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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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Absiclit sich darin zu behaupten, die Armeen nachtheilige Stellungeh .nahmen-, uniUnternehmungen wagten die ins Reich der Unmöglichkeiten gehören.-

Eine Stadt wie Prag kann ungeachtet der Schwäche ihrer mit Bollwerken versehenen,ganz unregelmäßigen und weitläuftigen Befestigung sich lange halten , sobald sie miteiner verhältriifsmafsigen Besatzung versehen ist, und wir fordern nicht zuviel, wennwir sagen, dafs 6000 Manh Infanterie und 1500 bis 2000 leichte'Pferde in keiner ihnenangewiesenen Stellung bessere Dienste leisten werden, als wenn ihre Bestimmungdahin geht, einen Soli hen Platz ztt vertheidfgeu. Für die Sicherheit eines solchenCorps w'ürde alsdann volikolnmen gesorgt und dasselbe im Stande seyn, eine grofseStrecke Landes unter seine Bothrnäfsigkeit zu erhalten, Contributioneri an Geld, Lebens-mitteln und'Fourage einzutreiben. Will man cirie h'estu'ng von solchem Umfang, die'am Ufer eines Flusses liegt, der sie in zweerr Theile theift, blokiren : so wird dazuein Corps erfordert, ‘das wenigstens viermal stärker ist als jene Besatzung, und welchesman lange Zeit nirgend anders wird brauchen körnten. Eine feindliche Armee von450000 Märin kann auf allen Seiten agifen, und sich der Festung sogar nähern, ohnedafs eine Besatzung von x solcher Stärke das geringste zri befürchten haben wird, dahin-gegen die Armee in Absicht ihrer Zufuhren vieler Gelahr ausgesetzt ist, so dafs siedieselben nur unter starken Bedeckungen an sich ziehen kann. Endlich'wird erfordert,dafs die Armee von- goooo Mann eine solche Festung fögmjidi belagere. Diese : Bela-gerung wird wenigstens sechs Wochen oder zwei Monate dauern, viel-Munition kosterf,imd mithin sehr theuer zu stehen kommen; sie kann demnächst nur mit vieler Gefahrunternommen und ausgeftlhct werden, weil man sich auf den Fall, gefaßt machen-mufs, dafs die Bolageruugs?Armee von einer andern weit schwachem angegriffen;,und■geschlagen we’rden kann. . v i >j . > •

Der grofse Nutzerr, welcher aus der Eroberung von-Prag entstehen konnte, waralso: dafs inan dadurch mitten in Böhmen einen Anlehnurigspunkt bekam, welcher demKurfürsten den Besitz desselben zu sicherte, auf den er sich zurück zi ehen, enjer von demer sich entfernen konnte, so-olt;es die ob waltenden Umstände, und s, eine Operationen er-forderten. Diese Stadt ist zwar lange. daSf >ütllf, wafvsie st#» .s-q-hte um ihre um Kegen,ten alle diejenigen Vortheile zu.. verSctialfrö, welche sie, flnn .verschallen könnte,, undhier ist auch der Ort nicli,t, die dahin führenden MaferCv&chr.auseinander zu setzen.

Mit ihrer ganz einfachen, aus gewöhnlichen Bollwerken . bestehenden Befestigung;so wie sie. 174t war, und einer Besatzung; von 7 bis,8oo# ; Maniijjjhäue sie.zmn.Brfngderjenigen 'Krjegsplätae erhoben;»werde#; körrnfn, die .EhrfVfcbtjVejrdie^ien. Jf j-tte sich' der fFüist :VOji Lohkqw.itz noch.vor der-Ankunft ;des t i^-rfErsten ,ntüt seinen .

- Mann hinein geworfenen Statt. si*h J au£ istes.•;Gr9ß4j^zpg% 1 avurÖjal&* i*>«ieUejfc

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