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Angriff auf seine Postirungen zuvor kommen, weil die Unmöglichkeit sich einzeln zu ver-tlieidigen sich ihm iii ihrem ganzen Lichte darstellte. Deswegen liefs er unter dem Mar*quis von Breze die Infanterie-Regimenter Montmorin und Guienne mit dem Befehlbei Arnberg stehen, sich nach Ingolstadt zurückzuziehen im Fall sie angegriffen würdemEr selbst zog sämmtliche von ihm befehligte Truppen nach Stadt am Hof zurük, einerVorstadt von Regenspurg auf dem linken Ufer der Donau, wo er den 30 Sten Mayeintraf. Bei der Annäherung des Fürsten von Lobkowitz, welcher ihn mit einerüberlegenen Macht anzugreifen drohete, ging er sodann in der Nacht vom 2ten zum3ten Juny über gedachten Flufs.
Bei allen diesen grofsen Bewegungen des Prinzen Karl verlor man doch dieHoffnung noch nicht, sich in Baiern zu halten, wo man noch die Donau und die Iserbesetzt batte. Wenigstens kann man es aus der Art und Weise schliefsen, nach wel-cher die Truppen postirt waren . »
Es lagen nämlich zu der Zeit, Anfangs Juny, von des Kaisers A mee zwölfBataillone in der Stadt Braunau; acht Bataillone und sechs Schwadronen, nebst einemHusaren-Regiment waren Meister von München und Wolfartshausen, an der Ober-Iser; vierzehn Bataillone und neununddreifsig Schwadronen hatten Landshut an derIser in Besitz; endlich war Friedberg, Augsburg gegenüber, von einem BafaityonGarde und einem Regiment Husaren des Kaisers besetzt. Die Französische Armeehatte mehrere Posten besetzt, und nahm das ganze linke Ufer der Iser ein, vonLands-hut bis zu ihrem Eintritt in die Donau J ferner das rechte Ufer des letztem Flusses auf-wärts bis Kellheün oberhalb Regenspurg, und von da das linke desselben bis Donau-Werth. Der Marschall von Seckendorf hatte sein Hauptquartier in Landshut, und derWarschau von Broglio in Straubingen.
Es lag dem Hofe sehr am Herzen, Baiern zu erhalten, und alles wurde aufge-boten diese Absicht zu erreichen. Man war im Begriff, den Operationsplan für dieA-rrnee des Marschall von Noailles, den man mit ihm vor seiner Abreise von Ver-sailles verabredet hatte, abzuändern. Aus eben dem Briefe des Marschalls an de»"^■tiegsminister d’Argenson vom 27 Sten May 1743» dessen wir oben erwähnt, unda ^ s demjenigen welchen er am nämlichen Tage an den König schrieb, erhellt, dafs,Dlai i aufserdem, dafs er zwölf Bataillone und zehn Schwadronen nach DonauwerthSc Wken sollte, auch noch von ihm verlangte: mit der ganzen Armee nach Wimpfen%Tn Neckar zu marschiren. Diese beiden Briefe sind sehr merkwürdig. *) I n densel-
) Lie g a „3 e Sairimlnrg jener Briefe, welche 1760 heraus kam, und zum Titel hat: Campagn«X e Mr. le Marechall de Noailles en 1743» ist selir interessant, und gereicht dem Marschallx Elue, Anmerkung dea Verfasser*.
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