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angeben; und wie durfte Cormootaig-ne behaupten, dafs Belidor nicht damit zaStande kommen könne, und warum machte er sie denn nicht selbst? Sobald er einenregelmäfsigen Angriff gegen diese Befestigurigsart führen wollte, konnte er die Profilenicht entbehren, um die Senkschüsse zu rechtfertigen, welche er zu haben vorgiebt.Das heifst nicht, eine Befestigungsweise verändern, wenn man ihre Profile ändert;jene bestehet in der Zahl und Lage der einzelnen Werke, nicht aber in ihrer gegen-seitigen Höhe.
. (Ad 7.) Es erhellt aus dem hier Gesagten, dafs Herr Belidor sich mit demOber-Ingenieur in keinen Streit einlassen wollte.: denn er sähe wohl ein, dafs der kom-mandirende General in der Provinz nie die Ausführung einer Befestigungsweise befeh-len werde, die von jenem geradezu verworfen ward. Er zog sich zurück, seinem Gegnerdas Schlachtfeld überlassend, der nun dem Grafen von Belle-Isle sagen konnte waser wollte. Belidor aber erfuhr nichts davon, weil sein Stand sich nicht zueinem solchem Prozefs mit den Ingenieuren eigne. So kann man niemalsWidersacher finden. Gewinnt aber wohl, die Wissenschaft dabei?
(Ad g.) Obgleich die Befestigungsart aller Königlichen Festungen das non plusultra der Kunst ist, wird sie doch durch die von Metz übertroffen, die von Herrn
Cormontaigne herrührt. Es ist aber allgemein bekannt, und von dem Ingenieur-c °rps eingestanden, dafs unsre meisten Festungen schlecht sind. Da man nun zu Metzblos nach den nämliehen Grundsätzen verfahren, läfst sich auch leicht einsehen, dafsdiese Festung nicht besser ist.
(Ad y.} Der Marschall von Asfeld hatte sehr verständig angeordnet, dafs jederIngenieur jährlich eine willkührliche Befestigung liefern solle, und auch Herr von Cor-Montaigne giebt zu, dafs dergleichen Untersuchungen nützlich sind. Indem er aberZu gleich behauptet, dafs neue Befestigungsarten als Verirrungen anzusehen sind, ver-^ckelt er sich in Widersprüche, die ihn eins und eben dasselbe:gut heifsen und ver-^rfeh lassen. Die Höhe der Werke wird durch die Profile bestimmt, und ändert denmr ifs ni t j lt . ,]j e p es te Feuerrichtung ist leicht zu finden, denn die senkrechte ist dafür an-rkannt. Sie w j rc j a p er bei dem Umrifs mit Bollwerken unmöglich; man mufs entweder^ verändern, oder jener entsagen, wie wirklich Herr von Cormontaigne und seine^ 0r gänge r seit Vaubans Zeiten gethan. haben, indem sie den Perpendikel auf £ der
ygonseite setzen, die auf Igo Toisen bestimmt ist. Dadurch wird der Zangenwinkel.u eri ’
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dle verlängerten Böllwerksfagen:bilden, *45 Grade, anstatt er 90° seyn sollte, umtCc htwinkliche Bestreichung zu gewähren.' Herr Belidor giebt dem Perpendikel^ a ^ 3 4 der Polygonseite, und bekommt dadurch einen Zängenwinkel von 126®,.
^ h icti igo wei) ;gg r stumpf als Cormontaigne und eben-deshalb besser, weildieBoll-e Asfa*j en ■vrenigt.r schräg bestrichen sind. Dadurch wird auch der Winkel, den die
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