pen als auf die Befestigung;-Zu vi eleWlsrfas .schwächen einegeringe Besatzung, odef einekleine Festung, die nicht viel Truppen fassen kann; zu viele Truppen schwächeneine jede Festung. ' Die Beobachtung eines richtigen Gleichgewichts, zwischen derGröfse der Festungen und der Zahl ihrer Werke, ist folglich eins der wichtigsten Ele-mente der Btfestignngskunst, obgleich >von den Schriftstellern und Von beinahe allenPraktikern fcuropens nur wenig.beächfet.“/ . < . "
. ib) Sobald ein Truppi'(angegriffen?werden. karin, mufs er Tag htd Nacht für seineSicherheit besorgt seyn. Da jedoch der Mensch' der Ruhe bedarf, mufs ein Theil d^rBesatzung ruhen, während der-andere wacht. Damit; aber die ruhenden ira.FaJl eine?Angriffes Zeit gewinnen, sich zum Gefecht zu rüsten: müssen sie durch-weit'-genugvorgeschobene Posten zeitig Nachricht von der Annäherung, d.es Feindes .bekommen.Weil jedoch zu weif.entfernte.; Posten überfallen find aufgehoben werden konnten, ehesie Zeit hätten,, ihren Haupttrupp von der Ankunft deV Feindes zu benachrichtigen,und ehe sie Unterstützung erhielten: zeigencuns Nachdenken ;eine, den Umständen an-gemessene,; bestimmte; Entfernung der vorgeschobenen P.osten, $o wie die Notliwendig-ieit, sie.zu verschanzen und eine sichere Verbindungqmit ihnen .anzuoreinen, damitsie unterstützt werden und siclq sicher ;zurück,ziehen‘’kqMiteru 'Denn es ist nur seltenrathsam, sich zu vertheidigen, wenn man nicht die Wahrscheinlichkeit hat,„zu siegen.Nun .sind aber, die meisten Festungswerke, nfchts,■anders» ah v.qrgeschob&ne Posten;daher findet det.Grundsatz .einer .zweckrpäfsigen Entfernung und. einer.sichern. Verbin-dung bei ihnen unbedingt.Anwendung, sobald, sie .von dem IJauptwalle,getrennt sjnd.“17) :„Es .ist,noch nicht genug, dafs ein, Tmpp in seither , Vers.chan.2ung .limrei-chend, doch.- •nicht zu viel Raum hat (No. 15.), und ;k.e,inen ; ,TJeberfail.;fürchten darf,;um sich lange.tand gehörig yertheidigen zu können, sein Unterhalt,, seine Muni-
tion, gegen jeden Zufall gesichert sfeyn: er mufs bedeckFscjilafenviseine Kranken Unter-bringen können.-u. :S. w. Alles nach Beschaffenheit der..wahrscheinlichen Widerstands:dauer. Die Unterbringung der Soldaten und der Vorräthe darf daher nie yon derBefestigung.getrennt werden;- denn diese hat ohne jene- Vertheidigungsmittel keinen"wirklichen Wertln“
' t8) „Die Zwecke, welche manjidü.rch die Gewalt der Waffen zu erreiphen sucht,sind .* a) Zeit zu gewinnen, imltjm mah-das schon besetzte Terrain vertheidiget; oderb) sm. erobern,-und cj)dtn'Feiod ,zfu schwachen. Die Befestigungskunst -hat .die-
selbe» Ztyecke. Der hanptsjipjhlichste ist: Zeit zu gewinnen,. Durch difieA.ngriffsarbei-ten beoi^dit-iget .sie; sich.des-ftbtidlichen Terrains: und sie wendet ahm.Mittel 'an, durchihre Veriheidigung den EfeiüdokM. schwächen, Dfis letztere macht einen wesentlichenTbcil der Kunst, die W,erke zu ordnenp dehn.iftän vertheidigt sich um so. besser, jemehrman de» Feind Leute verlieren macht. Es ist daher bei jeder Befestigung der, grofsere