Das Fort Mon'tbarrey enthalt über 7000 Würfeltoisen Mauenrerk, ohne eine*Einzigen bedeckten Ort auf seinen Wällen zu haben. Die 70 Toisen langen.Schen-kel des Hormverkes, so gut wie die Fa een und Flanken der halben Beiwerke, sind,der Länge nach von den Rikoscliotkugeln bestrichep, und im Rücken beschossen, Auckder hufeisenförmige Kavalier in der Mitte des Forts ist den Senkschüssen ausgesetzt.Wird vollends eine Batterie in dem Rücken des Werkes aufgestellt, müssen ihre Schüssedie innern Mauern der Gewölbe zerstöliren, überall in die, mit so grofsem Aufwandeerbaueten Gewölbe eindringen, und der Besatzung nirgends eine Zuflucht übrig lassen.Fünf Tage wird daher der längste Zeitraum des Widerstandes seyn, den dieses Fortleisten kann; seine Baukosten aber sind — mit Inbegriff der Erdarbeit — auf mehrals.10000 Würfeltoisen Mauerwerk zu berechnen. Man vergleiche damit das oben vor-geschlagene runde Fort von «o Toisen Durchmesser, das nicht mehr als 3628 Würfeltoisen Mauerwerk enthält, und dennoch jeden Punkt seines Umkreises auf Einm zlaus 6S völlig gedeckten Kanonen bestreichen kann.
Die andere gewöhnliche Form solcher Vorwerke, die eines abgesonderten Boll-werkes, aus Fagen und Flanken bestehend die Nichts bestreichen, hat noch wenigerWiderstandsverniogen, wenn es anders möglich ist. Bei dem Fort Kehr - an - Rofj,Vor Brest,, beschränkt sieb die ganze Verteidigung auf die vorher gewürdigten Galle-rien mit Schitfslöcliern unter der Cootrescarpe. Die Gebäude an der Kehle sind demfeindlichen Kanonenfeuer von hinten und "vorn ausgesetzt: und hat der Feind sie ein-mal nitdergeschossen, mufs mafi froh seyn, sich auf Bedingungen ergeben zu dürfen.Eine nicht minder fehlerhafte Gestalt hatten die ehemaligen Forts um Schweidnitz,weil die stumpfen eingehenden Winkel, unter denen ihre Facen zusammeöstofsen,
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seTStände ersetzen zu .können. Diese erscheinen nur dann als zulässig, wenn die vorhandenen Mit-tel den Hau der einen und der anderen gestalten. Im andern Falle :st es erwiesen nothwendi»,sich, auf die. Kanonerislände zu .beschränkenweil die längere und zerbrechlichere FafFete der Ka-none auQh noch, von einer, zehen Schritt davon springenden Bombe zertrümmert w.erden kann.Der Block des Mörser! hingegen bietet Erstens überhaupt keine so grofäe Flache dar; und 'wirdnicht so leicht von der: Bombe'getroffen, welches doch durchaus nothvyendig ist, wenn er beschä-diget wer*! 611 soll, weil ihm die herum fliegenden Bombenstücke keinen Schaden zufügen kön-nen. Zweitens lafst sich der Mörser, ohne Nachtheil seiner Wirkung, seitwärts des zu beschie-fsenden Gegenstandes aufstellen, und durch mehrmalige Veränderung seines Standes, dem feindli-chen Feuer «pzieljen, wodurch seine Bedeckung zum, Theil entbehrlich wird. Endlich gewahretDrittens, der bedeckte'Mörserstand weder dem Geschütz noch der Bedienung völlige Sicherheit;denhes fiilt in die Attgen, dafs da:; wo die 'Bombe lierausfihret, anch eine feindliche — unterdemselben Erhöhungswinkel geworfene — liineiufallen kann. Dafs es gescliiehet, hat die Erfah-rung erwiesen: und,man mtheile selbst von der Wirkung, welfhe diese Erscheinung auf die denMörser bedienenden Artilleristen machen inufs.
Anmerk, d. Uebersets,