Der Berg A, Tab. XX, fig« 4> wirddn B und C als unzugänglich angenommen.Von C nach D ist er zwar ebenfalls schwer zu ersteigen: Infanterie jedoch kann wohlhinauf kommen, und sogar einige leichte Kanonen mit hinaufbringen. Man mufs des-halb den Strich D bis E befestigen, um die Festsetzung des Feindes in A zu hindern,von wo er die Stadt beherrschen würde* und sogar seine Laufgräben führen könnte,um durch Ueberhöhen der Wälle auf dieser Seite ihre Vertheidigung unmöglich zumachen, Ich habe deshalb eineü rUhden^ Thurm mit einfachem Erdwalle nach E ge-leget und bis nach D eine doppelte Brustwehr als Glacis geführet, von ioo zu 100Schritt mit Traversen, uni gegen die höheren Punkte des Gebirges desto besser gedecktZu seyUi An dem äufsersten Ende D liegt - ein kleiner Thurm von 30 Eufs Durch-messer, ja, es liefse sich eiri zweiter in F anbringen, um die Verbindung desto besserzu decken. Der Bau dieser kleinen Thürme kostet nicht viel* und sje können hiernicht beschossen, folglich auch nicht erobert werden. ^
Es ist aber nicht hinreichend, das Obere eines hohen Berges einzunehmen.* derFeind darf auch nicht ungestraft am Fufse des Abhanges verweilen können. Abgese-hen von den Minen, die er in ähnlichen Fällen an wenden könnte, mufs man auchdas Thal beherrschen, was nur durch ein fast rasirendes Feuer von einer, höher oderniedriger, dem Terrain gemäfs, herumgezogenen Brustwehr möglich ist. Man hat des-halb hier vor dem Thurm einen eingehenden Winkel geleget, um hinter den Brust-wehren desselben bedeckt am Berghange hin gehen zu können, durch die vorspringen,den Winkel die ganze Breite einzunehmen, und ihre zurückgebogenen Schenkel zuBestreichung der übrigen Walltheile zu benutzen. Man verbindet so den Berg aufeine sehr voriheiihafte Weise mit der Stadt, zu deren Vertheidigung er sehr beiträgt,und ihre Stärke vermehret.
Der Berg G ist überall ersteiglich, und bildet einen Kamm, der rückwärts immerSteiler wird, je mehr er sich dem Hochgebirge nähert, mit dem er zusammenhängt.Man hat sich hier nicht blos auf einen runden Thurm beschränkt* sondern ein drei-eckiges Fort gewählet (VII. Kapitel): jedoch aüf zwei vorspringenden Winkeln dessel-ben das Mauerwerk weggelassen, weil es an Raum dazu fehlet. Ohnehin kann dasFort wegen seiner Lage nur mit viel Schwierigkeit angegriffen Werden. Auf dem hin-tern Bergrücken läuft ebenfalls eine doppelte Brustwehr bis zu dem unzugänglichenTheile, mit zwei kleinen Thürmen, gleich dett vorerwähnten. Ein Erdwall umschliefstdas Fort und dert Berg, um ihnen die Verbindung mit der Stadt zu sichern.
Der kleine Spitzberg H hingegen lieget abgesondert, und hat oben hur 1^4 FufsDurchmesser. Es konnte daher blos ein rundes Fort (Tab. XXlV* fig. 1) au f ;j lmRaum finden, wie es oben im VIII. Kap. beschrieben worden. Dieses Fort bestrei-ket den ganzen Theil des Umrisse. c * vor welchem es lieget. Der Feind würde unter