seinem Feuer nur schwer seine Laufgräben führen können, wenn die Ortslage über-haupt den Angriff auf dieser Seite gestattete. Weil jedoch die umliegenden Berge esverhindern, würde es offenbar überflüssig seyn, der Festung hier die riehmliche Stärkezu geben, wie gfegen die Ebne.
Andere ähnliche Berge, die der Festung nachtheilig werden könnten, werden aufähnliche Weise behauptet. Während man ihnen aber seine Aufmerksamkeit widmet,darf auch die Ebne nicht hintan gesetzt werden, wo der Feind seinen Angriff führen,kann. Zwei dreieckige Forts L und M sind auf jeder Seite 1500 Schritt vorgescha,ben, so dafs man sie nothwendig in seiner Gewalt haben mufs, wenn man etwas ge-gen die Festung unternehmen will. Allein, nächst ihrer eigenthümlichen Widerstands-fähigkeit, werden sie durch die ununterbrochene Verbindung mit der Festung nochstärker. Sie können wegen des hinter ihnen sich kreuzenden Feuers der Festungund der befestigten Berge, von denen die ganze Ebne beherrschet wird, schwer ange-griffen werden.
Wollte man den Feind aus Gründen noch weiter entfernt halten, darf man nurandere Forts noch weiter vor legen, so dafs nicht nur der Angriff erschweret, sondernes selbst unmöglich würde, eine einzige Bombe in die bestung zu bringen.
Erwäget man die wechselseitige Unterstützung, welche alle Theiie dieser Festungeinander leisten, wie die Eage der vorgeschobenen Forts den Feind entfernet, wieschwer-es ihm seyn und welche Zeit er nötliig haben würde, um nur die Forts zuerobern: wird man einsehen, dafs es keine kräftigeren Vertheidigungsmictel gebenkann. Befinden sich 200 Mann in jedem Bort, eben so viel auf jedem Berge, und 200in die verschiedenen Thürme vertheilet, welches etwa 1000 Mann ausmachen würde,kann die übrige Besatzung in der Stadt ganz ruhig seyn. 2000 Mann werden dem-nach für letztere völlig hinreichend, und des hartnäckigsten Widerstandes fällig seyn.Dies ist aber noch nicht einmal die Besatzung einer Festung rri.it vier Bollwerken, die'jedes 600 Mann, zusammen 2400 Mann erfordern. Der zangenfönnige Umfang dieserStadt aller Ist einer Festung mit dreizehn oder vierzehn Bollwerken gleichzusetzen, dieüber gooo Mann Infanterie erfordert, Wblcher Unterschied! Er -wird eines Theilsdurch die umliegenden Wbrke herbeigeführet, die der Feind durchaus nicht hinter sichlassen darf, sondern sie erobern mufs, ohne sie einschliefsen zu können, und sodann,durch ihren kraftvollen Widerstand, der dadurch noch gröfser wird, dafs man ihreBesatzung ablösen kann, so oft man es nötliig findet. Man zwingt dadurch den Feind,nur Einen entfernten, und dergestalt eingerichteten Purfkt anzugreiien, dafs Wenigedurch ihre Bedeckung alle nur mögliche Vortheile haben, sich lange gegen ein ganzesMeer vertheidigrn zu können. Nächst dem eigenthümiichen Widerstande solcher Fortsgewähren sie noch den Vortheil einer Verringerung' der Besatzungen, und dafs sie
selbst