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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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hblzemtn Forts gegeben» das ln der untern Geschützlage i§, In den beiden Seite«#ständen g, und iin zweiten Stock 23 , auf dem obem Stande aber io Kanonen enthält«zusammen 58, die den ganzen Raum nach allen Richtungen bestreichen,, auf dem sichfeindliche Schiffe vor dem Fort befinden können, wie schon oben gezeigt worden ist.

Nun vergleiche man diesen Bau mit dem, was die französischen Ingenieure zur.Vertiieidigung der Rheede von Cherbourg .ausgeführet haben, (s. itecTlil. S. i6h. 231 .)Dort hat man mit grofsfer Verschwendung des- Mauerwerkes eine nur mäfsige Wirkungerreichet, während diese hei meinem Fort ohne allen Widerspruch -als die möglichhöchste anzuselren Ist. Die Mängel des Forts Royal auf der Insel Pelee hei Cher«hourg entspringen nicht etwa aus einem kleinem Versehen im Bau, sondern sind allewichtig und folgenreich. Der Aufwand hat keine Grenzen, sobald das Bauen nicht auffesten Regeln beruhet. Hier mufs alles dem gemeinsamen Ziele zustreben, die geöfsteGeach.ützwirkurig herb-eizuführen; alles mufs .diesem einzigen Zweck entspre-chen, und daher gleichförmig seyn. Dort aber ist alles verschieden: Mauerstärke, Bö-schung, Gewölbdicke, Länge, Breite und Holte der Kasematten; nur zwecklose Ver-schwendung des ^Lauerwerkes findet sich überall. Ura aber jene Absicht zu er-reichen, mufs man die Grundsätze kennen und befolgen, von denen diegröfste Wirkung abhängig ist:..mufs nicht glauben, sie von selbst zu■wissen. 1 . Dies war unbezwerielt der Fall derer, welche den Bau leiteten: und dasJ^er/ien „bfiUdor Ausführung kommt gewöhnlich sehr hoch zu stehen.

In einem so beschränkten Raume, wie bei Cherbourg, fig. 10 Tab« XXLI, lassensich nicht zwei Einfassungen anbringen, ohne den Aufwand bedeutend zu erhöhen,Und die Verthtsidigungsfähigkeit -zu. verringern, blau hätte den ganzen Platz mit Einerkas?mattirten Umfassung « escbliefse-n sollen, in der man drei Stockwerke Geschützständeunter Eingm Gewölbe hätte haben können. Fig. 1 1 zeiget den Gruncrifs und fig. 13den Durchschnitt einer verbesserten Einrichtung, wo bei demselben Halbmesser von35-I Toisen, das Fort detinoch kleiner ist, und um so vortheilhafter erscheinet, als dieRadien der übrigen Curven gröfser sind. Ein Grundsatz, von dem man nur bei dergänzlichen Unmöglichkeit ihn zu befolgen, ab weichen darf Das Fort fig, 11 enthaftin Einem Stockwerke 33 Gewölbe zu drei, .und 9 Gewölbe zu zwei Kanonen, welcheszusammen 118 und folglich in drei Stockwerken 351 bedeckte Geschütze beträgt: anstattder 45, welche das Fort fig. 10 fassen kann., obgleich sein innerer Theil um 1 Fufshoher ist als -Fi^. II. Aus dem Aufrifs eines gleich grofsen Stückes von beiden Fortsfig. 5 und 6 erhellet, .dafs nach meinem Entwürfe 27 Kanonen in den Kasematten auf-eesteUt werden können: wo in dem wirklich erhaueton Fort nur 11 Ptaum finden, dadie auf der obern Batterie dem Feuer der Mästkörbe blosgestellet sind. Wenn dem-nach das Fort fig, 10 in Allem nur 24 Kanouen auf 400 Schritt gegen Einen Punkt

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