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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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richten, kann, wird derselbe von dem Fort fig« il smt 92 Kanonen beschossen. Jay•von den offnen Geschützständen kann jenes hur 3 und.6. Scjiufs auf-einmal thu-n, daim Gegeniheii fig.. f i auch den inneren T-heil der Rheede mit 76 bis 96 Kanonen be-StBeiebet, so •.da&Üiifcrnkei» feindliches Schiff verteilen gönnte, .wenn es ihm auch ; ge-lingen sollte, herein zu kommen, ' • ■ j': -

Der innere Raum des 'Forts fig. 10 ist grofs' und völlig frei: dagegen ist das wirk*lieh erb-auete Fort in seinem Innern durch das ungeheure, kasemattirte Gebäude be-engt, das nür ..zwanzig Kanonen aufnehmen bann, und für dessen sonderbare Form sick.kein vernünftiger Grund angeben -läfst. Ein Horn-werk ist hier -wahrlich ein trefflicher.Gedanke! wahrscheinlich blos, um den Gebrauch der Bollwerke nicht zu vergessen.:obgleich inan fragen möchte, wozu eigentlich die kleinen Flanken mit 2 oder 3 Schiefs-löchern dienen -sollen ? . Doch wqhi zu Vertheidigung dgs *zweiten -Grabens? Konnteinan sich wohl eir.bilden, der Feind -werde,im Meere, wie auf dem festen Lande sap-piren, -und sich auf d,em ä-ufseren Umfange des Forts festsetzen, um Breschbatterien ge-gen cffe halben' Bollwerk? anzujegen.? «Wäre .dies ja durch irgend eine .zauberischeKraft möglich, würde er gewifs klug genug seyn, seine Batterien auf-einen andern un-bestrichenen Punkt zu legen. Die Flanken sind demnach eben;,so unnütz, als derGraben um das innere Fort, der unbezweilelt sein Daseyn blos der Macht der Ge-,wohulieit verdanket; denn er wird .nicht eher überschritten werden, bis -das ganzeFort durch das ihm weit überlegene Feuer ,der Schiffe zerstöhret, -und folglich auch'der Graben durch die Trümmer der Gebäude angefüllt ist. Da er aber -ohne Nutzenist, mufs -man auch den grofseyen Aufwand bedauern-, den er durch die Futtermaueraund durch seine .Contrescarpe .herbeiführte, und den man durch eine verständigere An-lage hätte vermeiden künnen. , •

Hier^st selbst der Hauptgrundsatz der Kunst aus den Augen gesetzt worden: sichgegen Rücke nf tu er zu decken. -Man ist ihm auf dem obern Geschützstande des- Horn-Werkes .a fig. 10, .^.usge^etzt., -und sogar .auf der obern Batterie des inneren. -Fort^, einge-«ehen (hg. -in.). So überhöhen die Schiffe., vorzüglich die Mastkörbe derselben., alleGescliik.-.stände der äufee.ren -Uu^fassung, die sich nur, 12 Eufs .über, die See -erhebt.Man siebet leicht ein, dals solche Forts in ihrem ganzen Umfange .eine gleiyhe Höhehaben-müssen, um. in allen ihren inneren .TheUen gleich .gedeckt .zu seyn. Allein die-ser. Umstand .ist, hier gar nicht in, Betcacln^g. ^kommen. .

Bei allen diesen Mängeln des -Umrisses sowohl als -der, Höhen de« Forts .findetman überall eine Verschweudimg des M.auerwerkes an demselben,.. -die -sich durch kei-nen .scheinbaren Nutzen rechtfertigen .läfst. Nur .-allein die Lieferanten können sichübest so massive Bauwerke freuen: denn ihr Gonjtract war so voj;theühaft, dafs rau siezwang, bei dem Fort von. uex-c^ue vill.e von der schon bestumaien AnschlagssummeZweiter Ba*d. U C