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ter leidet; denn auf das erste Zeichen von Annäherung einer feindlichen Flotte kön<nen die beiden andern Bataillone in wenig Stunden zur Stelle seyn.
Während des Friedens wird das Fort nur von einer Kompagnie Kanoniere, mit■§ einer Bombardierkompagnie bewacht. Die 9 Kompagnien füllen auf diese Weiseden Lauf eines Jahres aus. Dies wird dem Staate wenig kosten und den Einwohnernnicht zur Last fallen. Entläfst man jährlich eine Kompagnie, so dauert die Dienstzeiteines Soldaten nur 9 Jahre,
Die Offiziere der drei Bataillone bestehn aus 3 Commandeurs, 3 Majors, 3 Adju-tanten, 9 Hauptleuten, 537 Lieutenants und 27 Second-Lieutenants. Die BombardLer-kompagnien sind wie bei der Körtigl. Artillerie organisiret. .. 1 ..
Ein solches dreiseitiges Fort kann auch mit drei Thürmen von 240 Fufs Durch-messer erbauet werden, die drei Stockwerke unter einem Gewölbe und oben eine of--fene Batterie haben, so dafs gegen jeden Halbmesser 52 Kanonenschüsse zugleich ge-schehen können. Ein kleinerer Thurm im Mittelpunkte dienet immer als Rednit undLeuchte für die Schiffe. Der Durchmesser und die Höhe der Tliürme ist willkührlich:180 Fufs für jenen, und zwei Stockwerkt, werden unter andern Umständen der Bestim-mung des Thurm ps hinreichend entsprerhen.
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Andere Lagen erfordern auch andere Formen, die man auf mancherlei Weise zu-sammensetzen kann, sobald man nur immer darauf sieliet, der Seeseite keine verspren-gende Ecken zu bieten, wo die Schilfe ankern und das Fort ungestraft beschiefsen könn-ten. Die Gröfse und die Zusammensetzung det geraden und krummen Linien wirddann durch den äufsern Umfang des Vorgebirges, Felsen etc. bestimmt wohin maridas Fort legen will. Die übrige Einrichtung desselben ist von dem begehrten Wider-standsvermögen abhängig. Tab. XXVI und XXVII zeigen die Grundrisse und Pro-file verschiedener solcher Forts, von denen einige blos Umfangsmauern, einige, wiehg. 1. Tab. XXVI und fig. 5 Tab. XXVII, von Holz gezimmerte'Schiefsscharten ha-ben, um keine gehauenen Steine anwenden zu dürfen, die immer sehr theuer und an.einigen Orten 'gar nicht zu haben sind» -
Man könnte diese Forts Gemischte nennen (Mixtiiignes), weil sie aus geradenLinien und aus Theilen des Kreises bestehen. Die oben (im zweiten Tbeile) beiPondichery angegebene Citadelle Tab, XXV fig. 4 und 6 gehöret in diese 1 Klasse. Siebestreichet init ihren langen Flügeln einen sehr breiten Raum, eine Rheede u, dergl..Von'dem Lande wird sie durch einen mehr oder weniger breiten Graben geschieden,vor dem sich — zu Bescliiitzung der Verbindungsbrüeke — eine Mauer mit Schiefs-löchern befindet. Ich nenne sie wegen ihrer Gestalt ein Flügel-Eort (ä ailes depigeon).
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