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nicht vor dem Monath Marz ankommen können; ich habe deshalb die Vertheilungmeiner 4 Bataillone in etwas abgeämlert. Ich' hatte nemlich die Zweiten Bataillonevon den Ersten blos in der Voraussetzung getrennt, dafs ich sie sehr bald, bei derAnkunft der neuen Truppen, wieder vereinigen könnte; da es aber nun den ganzenWinter so bleiben soll,- ist es besser sie zusammen zu lassen, La Fere, als das ältesteRegiment, bleibet in St, Pierre, weil es ein Vorposten ist. Die beiden Bataillonevon Bourgogne aber kommen in die Stadt und Citadelle. So scheinet mir es am an-gemessensten; denn selbst wenn noch während des Winters einige neue Bataillone an-kommen sollten, würde dadurch keine Abänderung in den Quartieren nothig, sondernjene anders wohin verlegt.
Das Wetter ist immer noch abscheulich, und deshalb unmöglich irgend etwasan der Citadelle zu thun, weil der Schubkarren in dem tiefen Kothe nicht fortzubrin-gen ist. Am verschanzten Lager haben sich zwar die Gräben schon öfter mit Wasserangefüllt: dennoch ist es gelungen sie auszuschöpfen und tiefer zu machen. Die vor-handenen “00 Franken habe ich auf Abschlag gezahlet; kein Ausmess-en der Schach-ten ist möglich, trenn es nicht einige Wochen trocken bleibet. Selbst wenn der Königalles nöthige Geld adszahlen läfst, würde es nicht gerathen. seyn den Winter über fortarbeiten zu lassen. Zunächst der Abmattung der Truppen und der rauhen Jahreszeitwürde man sie in schlechte Dörfer verlegen müssen, um sie nahe bei der Arbeit zuhaben. Alles macht sich im Frühjahre leicht und schnell, was im Winter langsam undmit Schwierigkeit auszuführen ist. Es scheint deshalb angemessener, sieh jetzt blos mitder Pflege der Kranken und mit der Sorge für den Innern 'Wohlstand der Truppenzu beschäftigen. v
Bei dem dringenden Wunsche, wegen des schweren Transportes in St. Pierre Brodbacken zu können, habe ich neue Nachsuchungen angcsteilt, und bin so glücklich ge-wesen einen Ofen zu finden, der bei wenigen Ausbesserungen im Stande ist täglich£00 Portionen Brod zu backen. Dies ist genug, und soll den 5ten das Erste Brod ausdiesem Backofen vertheilt werden. So ist auch dies binnen wenig Tagen im Reinen,wie alles übrige was von meinen Verfügungen abhängt.
Auf der Insel Oleron den 31. October 1761.
23. Der Marq, v. Montalembert an den Herzog v. Choiseub
Den Brief, ivomit Sie mich beehrten, habe ich erst am 23* des vorigen Monathserhalten, und mit der gröfsten Freude aus Ihrer gütigen Nachschrift ersehen, dafs Siemit meinen Vertheidigüngsanstalten zufrieden sind. Zweifeln Sie nicht an meinemEifer, im Dienste des Königs nützlich zu seyn, und mich Ihrer Gnade immer würdiger
zu