als einen Beweis meines Zutrauens anzusehen, und der grofsen Verehrung, womitich bin etc.
Schlofs des Places bei Chinon in der Tourraine am 15. Juli T780.
De la Sauvagere.
2ter Bfief.
Ich kann Ihnen, Herr General! nicht schnell genug meine Dankbarkeit für IhrSchönes und gütiges Geschenk bezeugen. Ich fühle den ganzen Werth desselben, undbin unfähig, Ihnen meine volle Erkenntlichkeit darüber auszudrücken. Ich hatte nureinen Augenblick Zeit, besonders das zu sehen, was sich auf die Insel Oleron bezie-het, und ich war bezaubert von der schönen Karte, die Sie davon haben stechen las-sen, und von den Kindern, die ich unter Ihren Befehlen der Erde ent-spriefsen liefs. Sie haben sie dadurch der Nachweit überliefert; denn dieses Denk-mal, das man für einen künftigen Krieg hatte autbewahren sollen, ward augenblick-lich vernichtet, als wir nur den Fufs aus der Insel gesetzt hatten. So auch an derCitadelle; dieselben Werke, die den ganzen Beifall des .V t.si.h.-üs von Sen ecttrreund des Director der Fortification, Franqnet de Cbav i tle batten; dieses kleinlichenschwachen und werthlosen Menschen, der über a'ie? ein r^ücln.ig war, was er einem An-sehen gefährlich glaubte, das er nicht’Ver.-'tnnc! gen .n- oesafs tim Würde und Kennt-nifs zu erhalten* Er ist tod! Der Stab war über jene Werke schon gebrochen, sobaldwir ahreisten; und mein Nachfolger hat demzufolge an der Citadelle alles zersiöhret,was er nur konnte. Denken Sie Sich Herr General! meinen Verdrufs, als mich imfolgenden Jahre ein Zufall mit dem Herrn von Clraville auf die Insel Oleronführte!
Sobald ich von Tours, wohin ich eben abgehe, zurückkomme, werde ich IhreVier Bände '-■) lesen, verschlingen! Druck und die Ausführung der Kupfertafeln sindvortrefflich; und da Sie mir es erlauben, werde ich Ihnen alle meine, mit den Augendes Enthusiasmus — der mich längst für Sie belebte — gemachten Bemerkungen an-zeigen.
Ihr neues System hätte einen meiner Mitbrüder bewegen sollen, eine Verglei-chung alles dessen anzustellen, avas bis hierher geschehen, oder geschrieben und ge-druckt, oder handschriftlich von den Venetianern in Rom hinterlassen worden ist, woVauban seine Bollwerksthürme, wo de Ville, Cöhorn u. a. m. die Ideen zu ihrenmehrfachen Flanken u. s. w. geschöpft haben. Dies gäbe ein weites Feld, um mitBenutzung Ihrer Kenntnisse, Herr General, ein gutes Werk über diese Materie zu
*) Die Erste Ausgabe des gegenwärtigen Werkes,
Anmerk. d. Uebesefz.