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durch den Richtbaum hindurch gehet. Fig. g. CC sind die Stutzsn (,levicrs cPappui),die jeder von zwei Ringen mit Stellschrauben gehalten werden, nm sie nach Erfordernheraus nehmen zu können. Fig. 2. zeigt die Laffete besonders, wo der Haken r imStirnriegel einen Ring hält, um die Laffete bei dem Fahren auf den Rahmen befestigenzu können.
Das sehr leichte Geschütz ist dem Nachtheile eines heftigen, und der Erfahrung zu*folge bis 15 Fnfs betragenden Riickstofses ausgesetzt. Ein Umstand, der dem Vortheileder verringerten Schwere gar sehr die Wage hält. Die Widersacher der neuen Artillerie*Einrichtung haben nicht unterlassen, ihn geltend zu machen; und wenn auch die andernEinwürfe gegen dieselbe widerlegt worden sind: scheint es doch, man habe diesen nicht tentkräften können. Man ist gezwungen, nach jedem Schüsse das Geschütz wieder aufseine erste Stelle vorzubringen: welches beschwerlich- und zeitraubend ist.
Es war deshalb nicht hinreichend, blofs die für die schweren Kanonen genügend«Hemmung des Rücklaufes anzuwenden; bei den flüchtigen ( vagabondes ) Feldge-schützen war ein kräftigerer Widerstand durch eine längere und höhere schiefe Flache nö-thig. Der hintere Theil des Laufbalken A endigt sich mit einem Kreisschnitt A 2 , der IH«nm 5 Zoll höher macht, damit ihn das Rad des Geschützes nicht übersteigen kann. E*ist zu dem Ende ein Knaggen A 2 aufgebolzet, Fig. 4. 6. 9. 10. ist; jedoch so, dafs dieLaffetenwände zwischen den beiden Knaggen ihren freien Rücklauf behalten.
Da nun aber das Geschütz nicht fortgefahren werden kann, ohne auf dem Rähmen-gestelle fest zu seyn: da es zugleich in jedem Augenblicke geschickt seyn mufs, ab-gefeuert zu werden: so durfte jene Befestigung dennoch den Rücklauf und die erforderlicheBeweglichkeit der Laffete nicht hindern. Ich habe zu dem Ende an den beiden Knaggender Laffete mm unten ein eisernes Beschläge xx angebracht, dessen Fortsatz unter denRichtbaum B reicht, um das Heben des vordem Theiles der Laffete zu hindern Fig. 7.Damit aber diese Vorstände an den Knaggen mm bei ihrer Bewegung keinen Aufent-halt finden, hat der Rahmen, anstatt des Mittel/iegels, ein gekrümmtes eisernes Band naFig. n. Der hintere Theil der Laffete endlich wird bei seiner Bewegung vermittelst desHaspenringes Z Fig. 7. 8. nieder gehalten, der die oben auf dem Richtbaume liegende ei-serne Schiene Fig. ig. umgreift.
Bisweilen wird es jedoch nothwcndig die Laffete von dem Richtbaume abnehmen zukönnen. Hiezu ist an dem hintern Theile des letztem ein Falz oder Einschnitt b Fig. 4.befindlich, durch den die /Vorstände der Knaggen m herausgehen, wenn die Räder auf demLaufbalken frei hinauf steigen können. Dies ist der Fall, sobald die hölzernen Keile g. 4.Fig. 1, welche in die Ausschnitte x. 2. zu beiden Seiten des Richtbaumes gehören, herausgenommen werden, damit die Knaggen bis in diese Ausschnitte kommen. Der Haspen-ring der Laffete ist in diesem Augenblicke bis zu Ende der eisernen Schiene cf gelangt,Vierter Band. C