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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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durch eiserne Bänder zeigen, deren hakenförmig umgebogene Enden unter den Richtbaumgreifen, um zwar die Laffete fest zu halten, jedoch ihr einen freien Rücklauf zu lassen,insofern er ohne Nachtheil statt finden kann. Er wird hier theils durch dasFeststellen der Räder, theils durch die gekrümmten Hemmkeile Fig. 13 —18. Tab. XL, ver-ringert, deren Wirkung man noch durch ein Tau x Fig. 34. verstärken könnte, das anstattdes Brohks dient (für welches das Loch O in den beiden Wänden bestimmt ist) ; wennman nicht besorgen müfste, bei heftigem Feuern mit ganzen Lagen die Seiten des Schif-fes zu sehr zu erschüttern. Um die Lalfeten hinten zu erhalten, und das unwillkürlicheVorlaufen zu hindern, dient insbesondere die Klinke, welche in das Zahneisen desRuheriegels greift, die bei starker Bewegung des Schiffes durch ein an den Kopfbolzen 7und an die Achsen befestigtes Tau unterstützt; werden kann, Fig. 33. Es scheint jedochzweckmäfsiger, das Ende des Brohks an die Ringe s und w Fig. 1. zu befestigen, oderes durch die Löcher o in den LafFetemvänden laufen zu lassen; d'afs. es die Laffete sowohlhei dem Rücklauf als bei dem Vorbringen zum Schufs fest hält, und ein V bildet, dessenSpitze vorwärts gekehrt ist, wenn das Geschütz am Bord steht; rückwärts aber, vrenn di«Kanone nach dem Rücklauf hinten auf dem Rahmen ist. Will man den Brohk durch dieAchsen w an den LafFetenachsen ziehen, miifsten die Ringe zu Befestigung seiner beidenEnden an den Laufbalken bis in t vorgerückt werden.

So lange das Geschütz auf einer horizontalen Unterlage steht, wie im Fort der InselAix, darf auch die Klinke hinten auf dem Richtbaume keine grofse Kraft anwenden dasGeschütz im Rücklauf aufzuhalten, und läfst sich eben so leicht losdrücken. Auf Schilfenhingegen, die bei dem Feuern gewöhnlich auf einer Seite liegen und mit der andern sich13 und mehr Grade über den Wasserpafs erheben, wird beinahe die ganze Last der Ka-none durch die Klinke gehalten, und diese kanfi nur mit Mühe und bedeutendem Kraft-aufwand losgemacht werden. Um es zu erleichtern, setze man das Zahneisen aus 2eisernen Stangen zusammen, 1 Zoll breit 6 Linien dick, zwischen denen 4 Weine 1 Zollstarke Cylinder an ihren 8 Linien starken Achsen umlaufen, zu welchem Ende die Stan-gen an den Stellen, wohin die Cylinder kommen, um 8 Linien verstärkt sind. Wird nunauch die Klinke oben etwas abgerundet, so dafs sie die Cylinder nur in einem Punkteberührt, mufs nothvvendig das Abdrücken derselben vermittelst einer Handspeiche sehrleicht und fast ohne alle Anwendung von Kraft geschehen können, wo alsdann das Ge-schütz von selbst, und genau mit seiner vorigen Richtung, wieder an den Bord kommt.

Auf der Windseite jedoch,'wo das Verdeck mit demselben Grade sich aufwärts neigt,wie auf der 1 Leckseite (der vom Winde abgewandten) gegen den Bord, ruht das Geschütznach dem Rücklauf hinten auf den Knaggen N, und kann ohno Beihülfe nicht wie-der in die-Stückpfoxte kommen. Man mufs sie vermittelst einer Talje ( palon ) an-