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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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39
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die eisernen Beschläge der Knaggen bemerklich; der dazu bestimmte Einschnitt erscheintFig. 3 - '

Der Durchschnitt nach der entgegen gesetzten Seite gli Fig. g. enthält die Knaggervon hinten, so dafs nichts zum Verstehen dieses wichtigen Theiles der Laficten-Einrich-tung fehlet.

Fig. 10. ist der horizontale Durchschnitt eines Theiles des hintern Riegels A, mit derVerzapfung der Laufschwelle B, wovon Fig. 7. die Ansicht giebt, wo auch der RichtbaumC, der horizontale Richtbogen E und die Docke G erscheint. . In Fig. li. endlich siehtman den hintern Riegel des Rahmen nach der Linie lm, und in Fig. 12. nach der Linieno, woselbst der Bolzen, welcher dem hintern Rade des Rahmengestelles zur Achse dient,in die Wände einer um den Riegel gehenden Schiene r Fig. 1. eingeschranbt wird. AmKopf des Bolzen befindet sich ein Ring zu verschiedenem Behuf: sind die 4 Räder nichterforderlich, wird der Bolzen mit dem Ringe an dem Hinterriegel in S Fig. 1. 2 . 11. ein-geschraubt.

Es werden durch diese Einrichtung zwar zu jedem Rahmengestelle 6 gleich grofseRäder von Gufseisen nöthig. Hätte man ihrer jedoch nur viere, kann man auch die un-ter dem Hinterriegel schräg stehenden gebrauchen, und an den beiden Enden des Hinter-riegels befestigen. Dies geht um so leichter an , weil die sechs Räder doch nie zu glei-cher Zeit gebraucht werden. Sie müssen übrigens mit Vorsicht in Sandformen gegossenwerden, damit sie nicht Blasen und rauhe Stellen bekommen, die sie unbrauchbar machen.Man gießt sie sehr gut in dem Artillerie-Zeughause zu Nantes. Alle Rollräder der Kü-Stcnlaffeten, so wie die, der für die Insel Aix argefertigten sechs und dreifsigpfündigen,vier und zwanzigpfündigen und zwölfpfündigen Ric'atbaumlaffeten, sind von da her.Sie werden jedoch auf jeder gewöhnlichen Eisengießerei gewifs eben so gut ver-fertigt.

Um die Schiffskanonen und ihre Gelüste fort zu bringen, bedient man sich der imersten Kapitel für das schwere Wallgeschütz angegebenen Mittel, nnd des Tab. XXXVI.Fig. 32s und 33 verzeichnetcn Wagens.. Weil jedoch zu Abkürzung des Richtbaumesder hintere Theil (a 2 b s Fig. 5. Tab. XXXV.) desselben hinwegfällt, durch den der Protz-nagel geht und auf dem sich die vierseitigen Ringe für die Handspeiche zur Seitenrich-tung befanden, muf9 man die letztere hier mit einer eisernen Spitze versehen, nm sie indas Loch tz Fig. 4 - Tab. XL. schieben zu können. Der Protzwagen bekommt zugleichanstatt des Protznagels einen beweglichen Haspenring Fig. 25 — 27, in welchem der hin-tere Theil des Richtbaumes vermittelst eines queer hindurch gesteckten Bolzen festgehal-ten wird, und der sich nach Verschiedenheit der Richtung des Weges nach der einen oderder andern Seite drehen kann.