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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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40
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Wenn die Wall - Laifeten und Strandlaffeten bei allen Kalibern des Geschützes ziem»lieh einerlei Höhe haben können, ist dies bei den Schiffslaffeten nicht der Fall: weil dieUntertrempel der Stückpforten, so wie die Zwischendecke selbst, in jeder Lage niedrigerwerden. Ich habe geglaubt, jene Verringerung der Laffetenböhe ehe zu grofs als zu kleinmachen zu müssen, weil es leichter ist, die Höhe der Laifete zu vergröfsern» als sie zuverkleinern.

Die Schiffslaffete für die sechs und dreifsigpfündige Kanone hat auf den Französi-schen Schiffen 2 Fufs 9 Zoll 85 Linien Höhe, vom Verdeck bis an den Ausschnitt fürdie Schildzapfen. Es ist dabei zu .bemerken, dafs die Schildzapfen bis auf zwei Drittheileihres Durchmessers in den Lagern versenkt seyn müssen, um dadurch den Pfannendeckelzu ersparen, ohne doch Gefahr zu lanfen dafs das Rohr bei dem Schüsse aus dem Zap-fenlager heia ns geworfen wird. Ich habe diese Höhe der Stirn bei den Laifeten jedes klei-nern Kalibers um 3 Zoll vermindert, so dafs sie

für den göpfünder

2

Fufs

10

Zoll,

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— wird.

Man kann nie in den Fall kommen, diese Höhen verringern zu müssen; sollten Sieeine Vergröfserung erfordern, ist es leicht, durch einige Erhöhung der Laifeten wände dieseAbsicht zu erreichen.

JVIit der Festsetzung der Höhe der Wände für jeden Kaliber war es nicht möglichdie Bestimmung aller übrigen Maafse zu verbinden, weil man in dieser Hinsicht hei denSchiffskanoncn die gröfsten Verschiedenheiten findet. Man hat sie bald verlängert, baldverkürzt, je .nachdem pian bei dem einen oder dem andern einen Vortheil zu findenglaubte, den die Erfahrung nachher nicht bestätigt hat. Es ist auch nicht wahrscheinlich,dafs man so bald aufs Reine kommen wird: weil die Grenzen noch nicht durch dia Theo-rie bestimmt sind, innerhalb welcher allein sich die gröfsten Geschützwirkungen nach Ver-hältnifs der Kaliber erlangen lassen.

Bei-den Laifeten der acht-, sechs- und vierpfündigen Kanonen habe ich an dieStelle der Walze einen kleinen kupfernen Cylinder gesetzt, der an das Ende de« Zahnei-sens am Ruheriegel genietöt ist. Es läfst sich erwarten, dafs bei der geringen Schweredieser Kanonenrohre die Pieibung auf der Richtbaumschiene dennoch nicht zu stark seynwerde. Ich habe zwar die Rahmen alle von gleicher Länge gemacht j wollte man jedoch