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dienung erfordern *), nnd dafs sie wegen ihrer bessern Einrichtung viel länger danem.Wollte inan daher Gewinn und Verlust .unparteiisch gegen einander berechnen, würdendie neuen Laffeten wohlfeiler seyn als die alteu.
Dasselbe ist auch in Absicht des Gewichtes der Fall. Eine Lage von 14 Kanonen er-fordert gegenwärtig 200 Mann, anstatt bei den neuen Laffeten 70 hinreichen. Man ge-winnt demnach an letzterer das Gewicht von zwei Drittheil der Bedienung, mit ihrem öe-päck und den für sie erforderlichen Lebensmitteln **). Dazu noch dafs die neue Artille-rie ganz allein auf den Verdecken ruht, anstatt von der bis jetzt üblichen fast ganz alleinder Bord belästigt wird. Betragen aber auch wirklich die Ansr.haffungskosten und das Ge-wicht der neuen Laffeten mehr, ist doch die gröfsere Schnelligkeit des Feuers nicht ab-zuläugnen, aus der die Gewifsheit des Sieges heriliefst.
Bedienung
einer sechs und dreifsigpfundigen Kanone auf einer Richtbaumlaffete.
Das Ladezeug besteht aus 1 Wischer, 1 Setzer zur Linken des Geschützes, ö Hebebäumehinter demselben; zwei eisernen Handspeichen zu beiden Seiten der Kanone, an die Brust-wehr gelehntj einem Luntenstock, 4 Schritt hinter dem Geschütz; und 6 Schritt hinter je-nem ein Patronenkasten; einemZugtau, an demRetirirhaken befestigt; einemHebebaum zumRichten, rechts des Geschützes. Ein Ludelhorn und eine Raumnadel hat der Kanonier.
1 Nach dem zu Brest gedruckten Exercier-Reglement sind zur Bedienung der Kanonen bestimmt:* Bei dem sßpfiinder 15 Mann,
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— — 18 — 11 —
— — >a — 9 —
— — 8 — 7 —
— - 4 - 5 —
f . Anmerkung des Verfassers.
**) Müller, Anfangsgründe d e r S ch i f f b a u kun s t, 4 ff , berechnet die r chwere eines Menschenzu »7;» Pfund, und die Lebensmittel desselben auf einen Monat ifig Pfund Schwedisch Vietnamliengevviclit. Es würden demnach bei der gegenwärtigen Annahme auf ein 74 KanonensciiifF16006 Pfund erspart, ohne noch das Trinkwasser für /pö Mann in Anschlag zu bringeu.
' Anmerkung des Uebersetzers.
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