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Es bleibt mm noch zu beweisen übrig, dafs die Cherbourger LsfFete keinen derZwecke erfüllt, die man bei ihrer Einrichtung im Auge hatte; dafs sie mehr Kaum in denKasematten einnimmt; d.-.fs sie mehr seltenes und theueres Holz erfordert; dafs eine grofseGenauigkeit bei ihrer Verfertigung'unentbehrlich ist, die nur schwer und selten statt findet; dafssie nicht blofs vermittelst einer Handspeiche aus der Scharte zurück gebracht wtrden kann;dafs sie den starkem Wirkungen des Pulvers beim Rücklauf kein gröfseres Hindernifs entge-gen setzt; dafs die Richtung wegen der Länge und Breite de9 Rahmen beschwerlicher ist:Folglich dafs die Einrichtung meiner Richtbaumlaffete den Vorzug verdient.
Zweiter Abschnitt.
D ie Rahmenlaffeten bestehen aus zwei Theilen: dem Rahmen, und der sich nochbesonders auf demselben rück- und vorwärts bewegenden LafFete. Die letztere Bewegung.bedarf keiner Menschenhände zu ihrer Ausführung, als in so fern man, ihr Freiheit giebt,vermöge ihrer eigenthümlichen Schwere der Neigung des Rahmengestelles gegen die Schartezu folgen. Die Bewegung dös Rahmen aber um den vorne angebrachten Drehpunkt ge-schieht durch Menschen. So auch das Znrückbringen der Lsffete allein von der Schartenach dem hintern Ende des Rahmen. Die KüstenlafFeten und meine Lsffete werden durchHandspeichen zurück gebracht, welch«; man in die Löcher ihrer Räder oder Walzen steckt.Bei der Cherbourger LafFete ist dies nicht möglich, weil ihre Räder und Walzen sich in-nerhalb der Wände befinden Hier kann die Bewegung nur vermittelst einer hinter derLafFete angebrachten Winde geschehen.
Man sieht, dafs die leichtere und schnellere Bewegung, des Rahmens allein sowohlals der LafFete, von ihrer mehr oder weniger genauen Bearbeitung und von ihrer gröfse-ren oder geringeren Schwere abhanden. Sind alle diese Dinge gleich, wird auch die Kraftund Bewegung beider Maschinen in gleichem Maafae erfolgen.
Es ist übrigens in der Mechanik anerkannt, dafs man zwei zu dem nämlichen Zweckbestimmte Maschinen nur in so fern mit einander vergleichen kann, als sie beide gleichvollendet aus den Händen ihrer Erfinder gehen, und als diese die Vergleichung für statt-haft erklären. Dies beruhet auf den Gesetzen der Billigkeit, und läfst aus den mit beidenLafFeten zu Cherbourg Angestellten Versuchen keine entscheidende Schlüsse herleiten. DieVersuche sind zwat authentisch, das Protokoll en hält nichts was nicht wirklich geschehenist, und die Vortheile der Cherbourger LafFete lassen sich nicht bezweifeln: allein die Laf»