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Die Verteidigung stärker als der Angriff, oder Die Befestigung mit rechtwinklicher Bestreichung / Marc René Montalembert ; aus dem Französischen von J.G. von Hoyer
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schlossen war. Die eine wie die andere Festung wurde dadurch unüberwindlich. Hiermüssen durchaus bei den zu vergleichenden Festungen alle Umstände gleich angenommenwerden, wie Vanben es sehr verständig gcthan hat, um die Widerstandsdauer seinesSechsecks in der Verteidigung der Festungen 8* l 7&9 S. 41 zu schätzen.

XIX. „und selbst ( auf jede neue Befestigungsart, weil sie sich von den altern blofs durch„eine verschiedene Anordnung der Sicherheit- und Verteidigungsmittel unterscheiden.“

si. Ich kann den Verfassern der Schrift, welche der Akademie vorgelegt worden ist,nicht darinnen beistimmen, dafs neue Befestigungsarten von den altern sich blofs durcheine andere Zusammenstellung derselben Mittel unterscheiden. Obgleich alle Festungendurch das Geschütz verteidigt werden: sind doch die Mittel neu, es in bedeutender An-zahl gegen einen und eben denselben Punkt aufzustellen, und' vorzüglich es unbeschädigtzu erhalten. Man findet sie bei keiner bekannten Befestigungsweiee, und jede andere, dienur dieselben Vertheidigungsmittel darbietet, würde sehr uneigentlich neu genanntwerden.

XX. „Man kann demnach durch dieses Verfahren die Vortheile irgend eines Befestigungs-Entwurfes prüfen, und sie mit denen eines andern vergleichen.“

22. Besitzen verschiedene Befestigungsarten einerlei Mittel: haben sie auch gleicheVortheile. Die Vergleichung ergiebt sich von selbst: gleiche Dinge müssen notwendigeinerlei Werth haben.

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XXI. „Bringt man zugleich die Baukosten des einen und des andern mit in Anschlag, laist„sich dann ihr Werth beurteilen.“

23. Mit Unrecht sollten hier die Baukosten mit in Anschlag kommen. Sie vermeh-ren nnd verringern den Werlli irgend einer Befestigungsart nicht: diesen hängt blofs vonden möglichen Vertheidigungsraitlelh ab. Die Baukosten verdienen blofs in Beziehungauf das Staatsvermögen Rücksicht. Man kann eine Befestigungsart wegen des dazu erfor-derlichen Aufwandes verwerfen; man kann aber nicht sagen, dafs sie blofs deshalb schlech-ter ist. Nur von zwei gleich starken Befestigungsentwürfen ist der wohlfeilere auchder bessere; denn es ist allezeit für einen Fürsten vorteilhafter, eine stärkere Festung znhaben, als eine andere schwächere, obgleich diese weniger kostet. Man wird in der Folge(Nr. 34} sehen, dafs die Verfasser derselben Meinung sind.

XXII. „Dadurch haben es die Französischen Ingenieure dahin gebracht, so gut wie Vau-„ban im voraus die Dauer einer Belagerung genau genug zu bestimmen. Dies kann nicht be-„stritten werden, und mufs von dem ganzen Verfahren einen vorteilhaften Begriff byibringen.“

24. „Wie kann man wohl verlangen, die Dauer aller Belagerungen mit Genauigkeitbestimmen zu wollen, da dieselben Festungen mit Bollwerken von ra bis 20 und go