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Erfahrungen über Fabrikation und Haltbarkeit des eisernen und bronzenen Geschützes / gesammelt von Dr. Moritz Meyer
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gefallnen norwegischen Seegeschütz, dessen Durchmesser derSeele 5,35" (preuss. Maass und Gewicht), dessen Länge 7,47"dessen Metallstärke am Bodenstück 6,73" hinter dem Bänd-

O

eben am Kopf 2,96" betrug, wurden 1826 zu Finspang fol-gende Versuche angestellt, ohne es zu zersprengen (Temperatur+ 11,2° R.):

Ite Schuss zu 12,6 Pfd. Pulver und 1 Kugel zu 16% Pfd, Preuss.

2.

_ _ 8,1 -

- 3

- ö0% - -

3.

_ - 8,1 _

- - 4

- 67% - -

4.

- 8,1 -

- 6

- - -

5.

_ _ 12,6

= 4

- «7% - -

6.

_ 12,6 -

8

- 131%

7.

_ _ 16,2

10

168

8.

9,0

2

am Bändchen des Kopfs

9.

_ 16,2

ein

Eisencyliuder vom Durch-

messer der Kugel 36 Zoll lang und 276 Pfd. schwer.

Ein 72pfdiges Bombengeschütz, das 7840 Pfd. wog, eineBombe von 8,51" Durchmesser und 59% Pfd. Gewicht schossund keine Kammer hatte, über der Ladung 7,56" im Metallstark war und eine Länge von 7'; 11,7" hatte, wurde 1827

O

in Finspang gegossen und probirt. Man that folgende Schüsse:

3 Schuss zu 18 Pfd. und einer Vollkugel vom Duchmesserder Bombe (86% Pfd. schwer).

6 Schuss zu 12,6 Pfd. und derselben Kugel.

8 Schuss zu 9 Pfd. und derselben Kugel. Beim ersten dieser8 Schüsse liess man einen Zwischenraum zwischen der Ku-gel und dem Pulver von 1' und rückte bei jedem folgendenSchuss um 1' weiter, so dass beim 8ten Schuss die Kugel 8'ablag. Es wurde kein Vorschlag genommen. Später thatman aus diesem Geschütz noch viele Schüsse mit Kartätsch-büchsen, die 27 Stück Kugeln von 2,4 Pfd. enthielten und imGanzen 93% Pfund wogen. Die Ladung dabei betrug 10,8Pfd. Pulver; das Geschütz blieb unbeschädigt.

Ein 36Pfder mit konischer Kammer sollte in Karlskronagesprengt werden; man that:

den lteu Schuss zu 32% ± Pfd. Pulver und 2 Kugeln2 - - - 17% t - man verkeilte 2 Kugeln mit

eisernen Keilen, trieb einen hölzernen Cylinder mit Gewalt ein,den 3tea Schuss zu 21% Pfd- Pulver, man verkeilte 2 Kugeln