gilt noch besonders, daß die Fahrzeuge, so sehr beschwerendes auch ist, dicht aufgeschlossen marschiren müssen. DieBatterie«, so wie die Vrigadekommandcure, müssen hinterihren Abtheilungen sich befinden; hier werden sie jedeStockung leicht bemerken, und augenblicklich sich über-zeugen können, woran sie liegt. Ist die Stockung durchirgend ein Fahrzeug dadurch entstanden, daß etwas zer-brochen ist, so muß ein solches Fahrzeug augenblicklichaus der Marschkolonne geschafft werden. Hat bei irgendeinem Terrainhindernisse eine Stockung statt gefunden,und ist dieses überwunden, so muß der Batterie- oderBrigadekommandeur alle Male die dahinter folgendenTruppen augenblicklich benachrichtigen lassen, daß derMarsch wieder fortgesetzt werden könne. Ein ähnlicher, nurumgekehrter Fall tritt ein, wenn die Artillerie auf einHinderniß stößt, welches nur mit einem bedeutenden Zeit-aufwandc zu überwinden ist. Hier muß der vor der Ar,tillcrie marschirende Truppentheil davon benachrichtigt wer-den, welcher aber nicht eher Halt machen darf, als bisder Raum gewonnen ist, welchen die Artillerie nach Ueber-windung des Hindernisses nöthig hat, weil sonst dasselbenicht in einem Zuge wird passirt werden können, sondernein Theil der Fahrzeuge vielleicht gar in den schlimmstenStellen halten bleiben müßte.
Wenn es ein heimlicher Marsch ist, so darf kein Ar-tillerist Taback rauchen, weil man das Feuerschlagen sehrweit sehen kann; die Lunten müssen in den Luntenver-bergern brennen, dürfen auch nicht abgeklopft, sondernblos heraus gezogen werden, damit sie nicht einbrennen.Wo aber kein heimlicher Marsch statt findet, ist es zweck-mäßig, in finstern Nächten bei jedem Geschütze eine Blend-laterne mit selben Wachslichtern, statt der Talglichter,zu halten.
Ehe wir diesen Abschnitt über die Märsche der Ar-tillerie schließen, bemerken wir noch einige besondere Ver-