Buch 
2 (1824) Zweiter Theil / von W. von Grevenitz
Entstehung
Seite
228
JPEG-Download
 

228

der gewöhnlichen Schlachtordnung abweichend,auf das zweckmäßigste vertheilt, und hatten im Allgemei-nen folgende Aufstellung:

23 Schwadronen Hufaren vor der Front gegen Pe-terwitz und Eckersdorf, rechts von Nr. XIV.; 10 Schwa-dronen Hufaren und 5 Schwadronen Dragoner vor derBunzelwitzer Front hinter und seitwärts Tunkendorf, wo-selbst sie ein freies Terrain vor sich hatten; 15 Schwa-dronen Dragoner zwischen dem Rodclandholze und derVerfchanzung, hinter den Posten IV. und XIX., zurVertheidigung der Tfchcfchner und Peterwitzer Front; dieübrige Kavallerie, 36 Schwadronen Kürassiere und 17Schwadronen Dragoner, standen innerhalb der Ver-schanzung zwischen Jauernick und Neudorf, um sowohlaus den Oeffnungen XII. und XIII., und zwischen III.und IV. durchzubrechen, die vorgeschobenen Husaren un-terstützen, und die Stürmenden in Flanke und Rückennehmen zu können, als auch, wenn die Verfchanzung aneinem oder dem andern Orte durchbrochen worden wäre,der Infanterie wieder zum Stützpunkte zu dienen, auf dieEingcdrungenen einzubrechen, und sie wieder zurück zuwerfen, oder im schlimmsten Falle der Infanterie denRückzug über Neudorf und Würben zu decken.

Die Infanterie war zum Theil zur Besatzung derVerfchanzungcn, nach Maßgabe des Umfangs derselbe»,vertheilt, der übrige Theil aber nachfolgend aufgestellt:Auf der Seite zwischen Würben und Tschcschen war siein und hinter den Verfchanzungen nur in einzelne Ba-taillone vertheilt. Diese Seite erforderte, wegen der starkenVerfchanzungen und Alles durchkreuzenden Batterien, keinezahlreiche Infanterie zur Verstärkung. In der Front gegenTschefchcn, hinter XIX. und XXIII., waren 7 Batailloneaufgestellt, welche mit ihren Regimentskanonen die Artillerieder Batterien verstärkten. Von Zedlitz bis Jauernick, hin-ter XXIII. bis III., standen 27 Bataillone in einem