Flatterminen umgebene Rcdoute, die Schwabenschanze ge-nannt (<r.), den linken Flügel bildete. Von dieser Re-doute führte eine Trenschee gegen zwei rückwärtige Ver-schanzungen, die durch ihr Feuer die Flanke der Schwa-bcnschanze und zugleich die Kommunikation zwischen derFestung und dem verschanzten Lager deckten.
Außer diesen Werken legten die Franzosen vor undhinter dem Lager mehrere kleine Fleschen zum Aufenthalteinzelner Posten an (?-?.). Sie hatten in dem soge-nannten Dorfe Kehl die Mauern und Umgebungen desKirchhofs, und hinter demselben die des Posthauses inVcrtheidigungsstand gesetzt (< 1 -), auf den Inseln an demEinflüsse der Kinzig Verschanzungcn und Laufgräben und eineviereckige Redoute rechts zwischen diesem Flusse und demRheine hergestellt, die sie jedoch vor der Belagerung wegenAnschwellung des Wassers verlassen mußten. Endlich waren13 Batterien auf dem linken Ufer des Rheins dergestaltplacirt (r. r.) und besetzt, daß sie die Brücken beschützten,und die Zugänge zu diesen sowohl, als das Innere desverschanzten Lagers und der Inseln bestrcichcn konnten.
Diese Anfangs nur langsam betriebenen Arbeitenwurden, nach Desaixs Ucbergang bei Dreifach und seinerAnkunft in Kehl, mit der größten Anstrengung fortgesetzt,ohne daß es die schwachen Detaschements der Ocstreichcr,denen überdies die Ucbcrschwcmmungcn den Zugang un-möglich machten, zu hindern vermochten. Selbst als letzteresich verstärkt hatten, und auch während der Belagerung,ließ der thätige unermüdete Dcsaix an den Werken immer-fort arbeiten, die nicht vollendeten in Stand setzen, dieBeschädigten ausbessern, und neue Fleschen auswerfen.Die Franzosen begingen bei ihren Anstalten den wesentli-chen Fehler, daß sie auf der ganzen Länge des verschanztenLagers gar keine Kommunikationen mit dem jenseitigenUfer hatten; daß sie folglich von diesem weder eine schleu-nige ergiebige Hilfe gegen einen Angriff erwarten, noch