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2 (1824) Zweiter Theil / von W. von Grevenitz
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durch irgend eine Bewegung ihm Gelegenheit geben, denUcbcrgang über den Strom ohne Gefahr zu bewerkstelligen.Die Anstalten dazu wurden von der Lobau aus noch im»wer mit Thätigkeit betrieben. Zur Sicherung der Schiff,brücke hatte man sich vorläufig nur der berühmten großenKette bedient, mit welcher die Türken, als sie einst Wienbelagerten, die Donau gesperrt hatten. Die Befestigungenauf der Lobau und die Wasserbauten zur Sicherung derGemeinschaft beider Stromufer gediehen zu einer Vollkom-menheit, die jeder bei einem Uebergange zu besorgendenGefahr Trotz bieten konnte. Alle Mittel der BefestigungS,kunst waren mit Weisheit angeordnet, den wichtigen Was«fenplatz zu verstärken, dessen Werke, durch ihre starkenProfile wirklichen Festungswerken ähnlich, auch dieser Ei»genschaft gemäß mit Geschützen vom schwersten Kaliberbewaffnet wurden, die in Wien erbeutet worden waren.Zwei Jochbrücken, eine Schiff- und eine Floßbrücke, ver«banden die Insel Lobau mit dem rechten Donauufer.Die kleinen Inseln (a. b. c. 6.) wurden durch Brückenmit der Lobau zusammengehängt. Noch überdies hatte derthätige Feind eine Flottille von kleinen bewaffneten Fahr-zeugen ausgerüstet, welche auf der Donau zwischen denInseln kreutzte, und das Hinübersetzen nach dem linkenUfer erleichterte. Am 1. Juli waren alle diese Anstaltenso weit gediehen. Die erwähnten kleinen Inseln wurdenin aller Stille mit einer zahlreichen Artillerie besetzt,und zwar die Insel:

k>. mit 4 Mortieren, 0acht;ehn-,10zwölf-,12sechspfünd.

b. 10 20 0 0

c. 4 0 60

6 . 1 0 20 0 0

28 40 16 12 H

demnach waren: 96 Geschützehier aufgestellt, bestimmt die Stadt Enzcrsdorf und die

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