Oesterreich.
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tenden mächtigen Brauneisensteinlager, die häufig einen stockförmigenCharakter zeigen und die mit Diabas und Serpentin verbundenen Roth-eisensteine bei Alsö-Rakos und Vargyas, während an den Rändern destrachytischen Hargittagebirges bei Szent-Keresztbänya und im Karpathen-sandstein bei Kovaszna, sowie schliesslich im Kohlengebirge des SylthaiesThoneisensteine von geringerer Bedeutung auftreten.
16. Dalmatien.
In Dalmatien finden sich am Monte Promina in der Nähe von Dernismehr als zehn Thoneisensteinlager von 4 bis 5 Fuss Mächtigkeit.
b. Analysen.
Die folgenden Analysen sind zum grössten Theil dem Werke Hauer’süber die Eisenerzvorkommen in Oesterreich entnommen. Diese Analy-sen sind in dem chemischen Laboratorium der k. k. geologischen Reichs-anstalt ausgeführt worden, offenbar aber unter sehr verschiedenen leiten-den Gesichtspunkten. Oft ist es nur darauf angekommen, den in Säurenunlöslichen Theil oder den Gehalt an Eisen zu bestimmen, zuweilen sindgenauere Analysen angestellt worden. Es werden alle Resultate wort-getreu wiedergegeben und man wird daraus ersehen, dass eine grosse Zahlderselben kein Bild von der richtigen Zusammensetzung der Erze giebt,obwohl man in vielen Fällen das Richtige errathen kann. Wenn z. B. subTabelle III. (Brauneisenstein) 1. bis 4. (von Pitten) kein Wassergehaltangegeben wird, so muss man schliessen, dass die Analysen mit geröstetemMaterial vorgenommen wurden. Aus welchem Grunde hier das Manganals Oxydul, dagegen z. B. 6. als Oxyd, bei 11. bis 18. als Oxydoxydul,bei.47. bis 53. sogar als metallisches Mangan aufgeführt wird, ist nichtwohl zu ergründen. Wenn ferner zum Beispiel unter Tabelle I., Mag-neteisenstein, bei 5. und 6. nur Eisenoxyd, kein Oxydul aufgeführt ist,so sieht man wohl, dass das gesammte Eisen als Oxyd bei der Analysebestimmt wurde. Da die Zuverlässigkeit einer Analyse nur aus den wirk-lich gewonnenen Resultaten beurtheilt werden kann, so schien eine genaueWiedergabe zweckmässiger, als eine wenn auch übersichtlichere, aber aufBerechnung gegründete Umarbeitung. — Die Analysen, die aus andererQuelle als der k. k. geologischen Reichsanstalt stammen, sind bei ihrerNummer mit einem f versehen. — Die Anordnung der Analysen unterden einzelnen Erzgattungen folgt der bei der Beschreibung zur Leitschnurgenommenen Eintheilung nach Kronländern, wodurch das Auffinden derErzlagerstätten, zu welchen die Analysen gehören, ohne Schwierigkeit wirderfolgen können.
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