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[Ausführliches Handbuch der Eisenhüttenkunde I] / von John Percy ; bearbeitet von Dr. Hermann Wedding
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Schmiedbares Eisen aus Erz.

und ein dritter versorgte den Flammofen mit Gasen, welche aus Holz undBraunkohle hergestellt wurden. Der. Reductionsofen hatte einen Kern-

Fig. 44.

schacht aus feuerfesten Ziegeln mit elliptischem Querschnitt. Die zu denVersuchen benutzten Erze waren dichter Rotheisenstein und sandigerund thoniger Brauneisenstein. Man begann (mit der Verhüttung desRotheisensteins, welcher zur Auflockerung mit eisenschüssigem Kalksteingattirt wurde. Der mit dem reducirten Erze gemengte gebrannte Kalksollte zugleich als Flussmittel bei dem nachfolgenden Schweissen benutztwerden. Die Reduction wollte aber, wohl zum Theil wegen der Dichtig-keit des Erzes, nicht gelingen, oft trat Sinterung und Schmelzung undBildung von Ofensäuen ein, welche lange dauernde Betriebsstörungen ver-ursachten. Als endlich eine Reduction hinlänglich gelungen schien, schrittman zur Schweissung und Abscheidung der Beimengungen als Schlacke imGasflammofen. Die reducirten Erze kamen nach der Abkühlung bis auf