19
nach
doch
iahn
>äle,ntere rc.aherhtenbeiFuß
sähe
sser-
und
prä-
nien
den,
»un-
eben
;wi>
hin-
rege
aale
,gs-
oer-
der
des
ächt
ün
un
ich-
Sge-
aan
setzt
der
ge-
rch-
IttN
jten
sich
llen
nnd Umwege der Bahntrace zur Erreichung der nöthigen Höhendifferenzwürden hierbei nie gerechtfertigt erscheinen.
Bei Wegübersetzungen im Niveau der Bahn, welche stets dort anzu-bringen sind, wo die Höhendifferenz eine zu geringe ist, um die Mehrkosteneiner Durch- oder Ueberfahrt zu rechtfertigen, so wie auch in den beidenanderen Fällen muß darauf Rücksicht genommen werden, daß die hierbeivorkommenden Rampen keine zu große Steigung erhalten, um den Ver-kehr auf de» Straßen nicht zu erschweren oder gar zu hindern. Als all-gemeine Regel kann man hierbei anführen, daß diese Steigungen nicht grö-ßer werden sollen als die stärksten auf den entsprechenden Straßen oderWegen anderweitig vorkommenden Steigungen. Für Post-Aerarial- undsonstige Hauptstraßen dürfte eine Steigung von > : 24, bei Bezirksstraßeneure solche von 1 : l2 und bei Feldwegen von l : 9, bei Berechnung derRampen anzunehmen sein.
Bei Durchfahrten muß man ebenfalls darauf Rücksicht nehmen, daßdie lichte Höhe zwischen der Unterkante der Konstruktion und dem Straßen-Niveau eine hinreichende sei. Für Post-Aerarial-Straßen rc. nehme manl5 Fuß (4.572 Meter), für Bezirksstraßen 13 Fuß (3.962 Meter), fürFeldwege 12 Fuß (3.657 Meter) lichte Höhe an. Natürlich ändert sichdiese Höhe in jedem Lande je nach den dortigen Gesetzen, und es sinddaher die hierfür angegebenen Maße als Mittelwerthe anzusehen. Istder Höhenunterschied zwischen der Nivelette und dem bestehenden Straßen-Niveau nicht hinreichend groß, um obige Durchfahrtshöhe zu erhalten, aberdoch schon so bedeutend, daß eine Rampe zu theuer würde, so kann manbei Durchfahrten die Straße etwas senken.
Doch muß man Hiebei im Stande sein, das sich in der Mulde unterder Brücke ansammelnde Regenwasser abzuleiten.
Was die Wahl der Drape in horizontalem Sinne anbelangt, soist der hierbei leitende Grundsatz folgender: alle der freien Entwickelung derBahnlinie hinderlichen Objekte sind so weit als thnnlich zu umgehen, umtheils theuere Einlösungen theils oft noch kostspieligere Bauobjekte zu ver-meiden. Es wird bei der Ausführung stets auf eine geschickte Kombina-tion dieser Bedingungen mit den vorher angeführten ankommen.
Man darf nie vergessen, daß tiefe und lange Thäler, so wie hoheBergrücken, welche von der Bahnlinie geschnitten werden, stets große Kostenverursachen, daher man diese Hindernisse so viel als möglich zu umgehentrachtet, und einer etwas längeren Linie, die sich den Ausästungen der Ge-birgslehnen anschmiegt, vor einer kürzeren, aber trotzdem kostspieligerenden Vorzug geben wird.
Einschnitte, so wie Dämme, welche die früher angegebenen Maximal-Dimensionen nicht überschreiten, werden an schwierigen Punkten gestattetsein. Führt man aber die Bahn im Einschnitte oder auf Dämmen nahean Gebäuden, sonstigen Bauwerken, oder an werthvollen Grundstücken vor-über, so ist wohl zu beachten, daß man womöglich die Entfernung derBahnachse so wähle, daß eine Einlösung solcher Objekte nicht nothwendigwerde. Hierbei ist auch aus den nöthigen Rann, für Schneedämme oderSchneewände Rücksicht zu nehmen, welche in angemessener Entfernung vonder oberen Büschungskante je nach der Festigkeit des Einschnittmaterialesaufgeführt werden müssen.
2 *