[366] lodsaures Chromoxyd. 559
' B grünes schwefelsaures Salz verwandelt. Bei überschüssiger Schwefelsäurebleibt ein rotlier schmieriger Rückstand , der sich ebenfalls bald grun tarbt, und<ler i bis zum Verdampfen dev Schwefelsäure erhitzt, ein unlösliches scltmutzig-Weilse s basisches Salz lässt. Brandenburg. .. . „.
H. Schwefelsäure Chromsäure. Beim Vermischen von tvassrigei ci u -saur e mit Schwefelsäure, oder beim Zersetzen von chromsaurein Bar>t■ <*
"ietoxyd mit überschüssiger kochender Schwefelsäure erhielt Gay-lussac\i n n. Chim. Phys. 16, 102; auch Schw. 32, 447) dunkelrothe, leicht zerlhelsende«n} len , we lche ev nach seiner Analyse als Schwefelsäure Chromsäure —c-rO ,betrachtete. .— Aber die durch II au kn und Pi.antamour bestätigtenbhfersuchungen FritsChk’s (II, 549,4) haben erwiesen , dass diese Kry stallechromsäure sind, welcher nur mechanisch 8 his 10 l’roc. Schwefelsäure an-hangeix, die man durch Trocknen auf einem Ziegelstein oder zwischen Fliefs-Papier bis auf 1,8 Proc. entfernen kann. |~Boiaey {Ann. Pharm. 56, 113) fand,dass Chromsäure in doppelt gewässerter Schwefelsäure weniger löslich ist, alsltt derselben Säure von irgendeinem andern Concentrntionsgrade. — Wenn
man krystallisirte Chromsäure in kleinen Portionen in starke Schwe-felsäure wirft, bis nichts mehr beim Schütteln aufgelöst wird, so erhältman eine dunkelbraune ölartige Lösung, die später tiefgelb und brei-m’hg wird. Nach einem oder zwei Tagen wird sie blassbrauu mit einem*tich ins Grüne und zugleich körnig. Nach dem Trocknen auf gebrann-te 111 Thon zeigte sie folgende Zusammensetzung:
Berechnung. B 01 . 1 .EY.
Cr03 52 51,48 47,4
S03 40 39,61 42,8
HO 9 8,91 9,7
Cr03,S03 + H0 101 100,00 99,9
Der Ueberschuss vou Schwefelsäure rührt wahrscheinlich von au den Kry-st aUen anhängendem Vitriolöl her. W-T
l Schwefelkohlenstoff- Sclmefelchrom. — Hydrothioncarbon-®aurer Kalk macht mit Chromoxydsalzen einen graugrünen, dem Oxyd-Hydrat ähnlichen Niederschlag, welcher beider Destillation Schwefel-kohlenstoff liefert und braunes Schwefelchrom lässt, das im offenenreuer mit Lebhaftigkeit zu Chromoxyd verbrennt. Berzelius.
C lt r 0 in und Io d.
himm? ^J facll .~ Cblorchrom wird durch lodkalium nicht gefällt: das GemengeNa 1 T e '" ü rctbhraune Farbe an. Moherg.
Chrom«* ' . ^°. SE 27, 575) erhält man bei der Destillation von zweifach-
etUAet ) ‘ ,l . ,re,HKaU ,Hit lodkalium und Vitriolöl nichts aislod. — Dagegen glaubteji]f., ( ., !ll *f tolgendr Weise Dreifach-lodchrom erhalten zu haben: 33,5 Th.betörte-‘'romsaures Kali, mit 165,5 Th. lodkalium und 70 Vitriolöl, meinerf e ls;iui-p ZUSaillmol '’’ < 'bracht, entwickeln unter starker Erhitzung neben Scbvye-*'itzen s , un< * f, ’eiem iod granatrotlie Dämpfe, während nach hinreichendem Fr-Dle roll " '^fbsiuire.s Kali und schwefelsaures Chromoxyd in der Retorte bleibeu.Wa SS( , r len Kämpfe verdichten sich zu einem granatrotheu Oele, schwerer alsthuiinf ’ fuge führ bei 149° siedend uuter Bildung eines rotlien, schwerenOber}... S ,‘. ® ils f ärbt die Haut anhaltend dunkelbraunrotb und zerstört die«11 Ul’ zerstört und schwärzt Papier und Holz; es zieht Wasser aus der Luftoa«. w ® lb i eine Lösung von Chromsäure und llydriod. Giraud
.1, “.</• J. 12, 322). — Fine Annivc« wurde nicht unternommen.
Otrbe löslich. Ingi.is.
Jodsaures Chromoxyd.
Iodsaures Natrou fällt aus salzsauvem