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der absoluten Zerstreutheit oder Indifferenz zu dem einer irgend-wie charakterisirten Versinnlicbung ist, sei dieselbe nun geistig,natürlich oder bloss elementar. Die Erzeugung oder der Weg vondem nicht-sinnlichen Zustande zu dem sinnlich wahrnehmbaren istununterbrochen. Sie hält die Mitte zwischen dem Zustande der Zer-streutheit und der nichtsinnlichen Dinge, und zwischen dem einerbestimmten Versinnlicbung, und doch ist sie weder das Eine noch dasAndere. In diesem Sinne hat die gegenwärtige Natur ihre Magie;denn sie enthält alles, was über ihr in der Zerstreutheit ist, oderalle astralen und elementaren Essenzen, die zur Hervorbringungder Wesen beitragen müssen; und ausserdem enthält sie alle ver-borgenen Eigenschaften der Welt über ihr, wohin sie alle unsereGedanken zu sammeln strebt. In diesem Sinne hat selbst auchjede besondere Production der Natur ihre Magie ; denn jedevon ihnen insbesondere, wie z. B. eine Blume, ein Salz, einThier, eine metallartige Substanz, ist ein Medium zwischen denunsichtbaren und nicht sinnlichen und zwischen den sinnlichwahrnehmbaren Eigenschaften, die aus dieser Production hervor-gehen, und die auf solche Weise offenbar werden. In diesemMedium bildet sich Alles aus und bereitet sich Alles vor, kurzes ist das Laboratorium, in welches wir aber nicht eindringenkönnen, ohne es zu zerstören, und welches desswegen für unseine wahrhafte Magie ist, wenngleich wir die Anzahl der Ab-theilungen, die zur Hervorbringung beitragen und sogar das Ge-setz wohl erkennen mögen, welches die Richtung ihrer Wirkungbestimmt. Das Princip dieses verborgenen Weges ist in dergöttlichen Erzeugung selbst gegründet, wo das ewige Medium fürimmer als Durchgang für die unendliche Unermesslicbkeit der•universellen Essenzen dient.“
Man hat in neuerer Zeit unseren tiefsinnigen Theosophen,indem man ihn in die Reihe der Mystiker setzte, des Pantheismusbeschuldigen wollen und behauptet, dass nach St. Martin dasAbsolute nur im Menschen zum Bewusstsein komme. Daher werdeich mir erlauben, einige Belege aus St. Martin’s Schrift: Le Mi-nistère de l’Homme -Esprit, hier beizubringen, aus welchen klarhervorgeht, dass St. Martin in seinem Streben, den lebendigen