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von ihm fordert, dass er absolut affcctfrei werden oder sich affect-los machen, sondern dass er sich für den ihn in und zu seinerManifestation befreienden Affeet gegen den ihn bindenden ent-scheiden soll. In diesem Sinne heisst es aber, dass kein Menschüber sein Vermögen versucht wird, oder dass jeder Anlockungoder Willensneigung zum Bösen eine ihr die Wage haltende zumGuten sich beigesellt, oder dass der Mensch nur damit dem Ver-führer anheim fällt, dass er sich frei vom Führer abwendet. Weilaber die Subjectivitäts- oder Egoitäts - Philosophie unserer Zeitdem Inneren alle Objectivität ableugnet, so weiss sie auch nichtsvon der plastisch bildendenden und inbildenden Macht eines Wil-lens in einem anderen, und am allerwenigsten weiss sie von derMöglichkeit und Nothwendigkeit des sich innerlich Oeffnens undOffenhaltens des Willens der Creatur dem nichtcrcatiirlichen Willen,oder von der Möglichkeit und Nothwendigkeit, ihren partiellenWillen concentrisch im universellen Willen zu halten. Da nun,wie gesagt, diese innere Zuwendung des Willens der Creatur demnichtcreatürlichen das Gebet ist, so weiss diese Philosophie nichtsvom Gebet, d. h. vom Gebet zu Gott; denn da jede Rührungoder Berührung des Gcmüthes, welcher der Mensch sich wollendöffnet, das Wesen der Andacht und des Gebetes macht, so kannman nicht sagen, dass der nicht zu Gott Betende gar nicht betet,sondern nur, dass er seine adoratio zu etwas Anderem als zuGott wendet, d. i. zu etwas Anderem.innerlich spricht.
selbst ein sehendes Auge ist (wie man die Sonne das Weltauge nennt),in welches ich mein Auge eingerückt haltend seines Sehens Iheilhaftwerde. — Alle Licht-, Bewusstseins- und Wissenstheorien, welche demhier Gesagten entgegen das Sehen und Wissen in der Creatur per genera-tionein aequivocam erklären wollen, welche also mit dem Ego und nichtmit Gott anfangen, leugnen Gott, d. h. sie leugnen, dass die Creatur ihrWissen und Wollen nur in einem nichtcreatürlichen Wissen und Wollenwahrhaft zu begründen vermag. Was übrigens hier von einem Urwissenund Urwollen gesagt wird, das gilt auch von einem ITrthun, denn ich kannals thuend nicht in einem Nichtthuenden sondern nur in einem Thuendengründen. Sehen und Gesehenes, Wollen und Gewolltes, Thun und Ge-thanes sind nicht trennbar.