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Neunter Band.
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Nachdem Fichte in der Philosophie den Accent auf denBegriff des Setzens oder Ponirens und Negirens legte, so legteihn dagegen Hegel auf den Begriff des Aufhebens, und zwar indem doppelten Sinne als eines Negirens lind doch wieder Ponirens,nemlich als eines Aufbewahrens, woraus sich aber, was Hegelnicht bemerkt, ergibt, dass ein solches Aufheben, falls ein Höheresein Niedriges in sich aufhebt, zugleich ein Erheben (Emporheben)des letzteren ist, sein Aufbewahren sein AVahrmachen und Be-währen, indem das liiemit Aufbewahrte der Wahrheit des Be-wahrenden , das Vergängliche (Zeitliche) der Unvergänglichkeit(denn der Begriff des Bewahrens schliesst auch jenen des Ver-fahrens oder Schirmens in sich), das an sich nicht Intcgre derIntegrität des fiir sich Integren theilhaft, nicht Theil desselbenwird, wie dieses vom Geschöpfe in Bezug auf den Schöpfer undvon zeitlichen Dingen in Bezug auf den ewigen Menschen gilt,jenem allgemeinen Wahne entgegen, als ob der Mensch (als hommedu torrent) von den zeitlichen Dingen selber verschlungen undvon ihnen vernichtet würde * *). Hegel führte ferner in die

In der That steht immer die Sache der Person nach, und diesemacht und bewährt jene, nicht umgekehrt, wesswegen man sich im Grundedoch immer nur an die Person und nicht an die unpersönliche Sachekalten kann und soll. In diesem Sinne sagt auch Göthe:

«Nur allein der MenschVermag das Unmögliche;

. v Er kann dem AugenblickDauer verleihen!

Uebrigens gilt das hier ausgesprochene Gesetz für alle Regionen des Le-hens sowohl im ascensus als im descensus, indem auch das Höhere, inein Niedrigeres versenkt, dessen Natur theilhaft wird. Woraus man neben-bei sieht, was es mit einem dem Menschen sich nicht persönlich kundgebenden Gott auf sich hat. ,