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Neunter Band.
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mit dem Eintritte eines sich auf die Spitze getrieben habendenSelbstcentrirung8strcbens ausser jenem Centrum eintreten, wie dennnach dem gemeinen Sprüchwortc der Fall nur der Hochfahrt folgt.Man hat darum unbeschadet dessen, was die Uranographie alsPhänomenologie theils wirklich weiset, theils nur conjecturirt,keinen Grund, jene alte Ansicht aufzugeben, welche, zwischengravitd morte und gravitd vive (als Attraction) unterscheidend, dieHerrschaft jener nicht über den Erdmond reichen lässt. Womitauch übereinstimmt, dass die Erde einen Grad äusserlichcr (tiefer)als das- übrige Ilimmelsgestirn, somit unter'diesem steht, undnicht als Stern neben Sternen zu begreifen, wie denn auch dasSolarsystem nicht mit dem Astralsystem zu vereinerleicn ist. Auchzeugt diese Erde von keinem ruhigen Urstandc, sondern vielmehrvon einem Entstehen aus einem Weltungewitter, aus welchem(Tohu va bohu) auch die Mosaische Urkunde sie als Finstergeburtvor allem Gestirne entstehen lässt. Und doch hält diese Erde dasKöstlichste der Schöpfung in sich verborgen und vergraben, wess-wegen Schubert treffend diese ihrer räumlichen Winzigkeit wegenden Uranographen so-verächtliche Erde mit dem Senfkorn imEvangelium vergleicht, welches, obwohl das kleinste unter denSamenkörnern, mit seinem Gewächse doch über den ganzen Himmelsich verbreiten wird*).

*) Man vergleiche hierüber Baaders Werke II, 311 314, 512, 536.Dann Schellings Sendschreiben an Eschenmayer in der Allgemeinen Zeit'schrift von Deutschen für Deutsche, herausgegeben von Schclling (Nürn-berg, Schräg, 1813) I, 92, 104, 118, 123. Daumer nannte bekanntlich dieErde das Bethlehem des Weltalls, obgleich von einem Standpunctc aus,den Baader so entschieden verwarf, als die Art, wie Hegel die Einzigkeitder Erde aulfasste. Vergl. Uaumers Andeutung eines Systems speculativerPhilosophie (1831) S. 11, Hegels Werke VII, 155 und C. Ph. Fischers Spe-culative Charakteristik und Kritik des Hegelschea Systems &c. S. 344345. H.