Grunde Seiende) erscheinen oder zum Vorschein kommen muss,so spricht er liiemit selber doch nur das Verhalten des Grundesals Wesens zur Erscheinung oder Form aus und bemerkt nicht,dass die Ursache ebensowohl sich begründen, als aus ihrem Grundeals erscheinend sich ausfiihren, d. i. aus ihrer Wurzel in dieElevation ihrer Potenz oder ins Gewächs gehen muss, dass alsodiese drei in solidem verbunden sind, und man eben so gut sagenkönnte, dass die Ursache nicht ihr ^Wesen als von sieh unter-schieden setzen oder gebären könnte, ohne solches in eine Formzu setzen oder diese gleichsam ihm anzuzichen * **) ). Wesswegenman sieh nur darüber, wie auch Hegel bemerkt, wundern muss,wie Kant auf den alle Wahrheit der Erkenntnis* bezweifelndenund an ihr verzweifelnden Einfall kommen konnte, Wesen undErscheinung oder Form gänzlich und zwar so trennen zu wollen,als ob beide auf einander ganz keinen Uczug hätten, und sichso wenig einander entsprächen, als etwa die Versicherung einesLügners oder Dissimulirenden der Gesinnung seines Herzens*'"). —Vorzüglich aber würden die Theologen durch diese Einsicht indas Verhalten der Ursache zu deren Grund und Erscheinung sich
*) Alle Gründung geschieht nicht unmittelbar sundern durch Aufstürenund Wiederaiifhcbcn eines Entgründens. Mit der Aufhebung des aufge-störten Ungrundes entsteht innere und äussere Begründung, mit dieserinnere und äussere Formation (innerer und äusserer Geistcsausgang insein Bild) zugleich. Ehen jener aufgestürte Ungrund muss in seiner Latenzder äusseren Begründung (Formation) dienen, wesswegen J. B. sagt, dassder Tod dein Leben den Leib geben muss. Aber diese Aufstörung undInstabilität (rota naturae) bedeutet selber nur den Urständ und Conflietbeider, des inneren und äusseren Grüudungsiriebcs. — Jede Elevation istmit einem Heraus- oder Herabselzen begleitet Je höher, je innerlicher,je tiefer, je äusscrlichcr.
**) Hegeln gebührt das Verdienst, die durch die Kantische Phantas-inagorie oder spectrische Vorstellung von der Hirscheinung ausser sichgekommene Philosophie wieder zu sieb zu bringen, indem er zeigte, dasseben dasselbe Ding, was den Sinnen erscheint, dem Wissen, Erkennen,Nennen, das Ding an sich (dasselbe in Wahrheit) ist. Nur unterschiedauch Hegel nicht das Ding an sich und dessen Erscheinung vom ewigenDing an sich und seiner ewigen Erscheinung. —