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Neunter Band.
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mit einem selber Entschlafensein bezeichnet, so soll man nicht,wie Viele (schon Plato) getlian, dieses Gewicliensoin des Men-schen dahin missdeuten, als ob selber gleich einem Engel nur indie höhere (himmlische) Region nach Natur und Uebornatur, d. i.nach Leib, Seele und Geist* *) (denn nur dieser und nicht dieSeele ist als Ucbernatur anzuerkennen, wie denn jeder Bewohnereiner Region nur im Geiste oder Willen einer höheren Regionunmittelbar theilhaft wird), geschaffen worden sei, da dieser Menschdoch laut derselben Genesis der himmlischen und der nichthimm-lischen Region zugleich als Doppelgänger eingeschaffen, hiemitaber ihm aufgegeben ward, erst in sich selber die höhere nichtgefallene Region in der niedrigeren in ihrer Offenheit zu fixiren,um hiemit das ewige Element (die ewige Erde) aus seiner Ver-zeitlichung und Verlaivtheit wieder zu befreien (zu reducireu),

punct unmittelbar in den (ihm wie allen einzeln Beweglichen) innerlichpräsenten universellen und centralen Mossenpunct halt, so hält der Willeder Crealur sich gleichwichtig mit Gutt, wenn dieser Wille beständig inGottes Willen sich hält.

*) Nimmt man die Seele als Geist des Leibes, diesen ihr subordinirt(äusserlich), so ist, was hier Geist heisst, Geist des Geistes oder die Seelediesem höheren Geist subordinirt. Wie aber die Seele ihren Leib inner-lich wie äusserlich bestimmt (das Erfüllende ist auch das Umfassende oderFormirende, oder besser, jede Formation kann nur von der Mitte aus-gehen), so gilt dasselbe vom Geist der Seele. Wie nun die Seele Mittedes Leibes ist, so der Geist Milte der Seele, und wie jene, um Mitte(mitteind) zu sein, den Leib scheiden muss, so der Geist die Seele. Weilnach dem Salz: divide et impera, jede Subordination mit Scheidung,Dualität, beginnt, und nur in ihr besteht, so wie jede Erhebung in Er-gänzung. Nur in Tlieilnng (Gcschiedenhaltung) eines Anderen gewinneund erhalte ich meine Ganzheit oder Einheit. Wenn die Mitte die Höheist, so ist die Tiefe das Gelheilte. Es ist aber Mitte vom Vermittelndenzu unterscheiden, so dass die Scheidung dreifach sein muss. Wenn A,um B sich zu subjiciren, selbes (in a und b) scheiden soll, so muss esein drittes c zwischen a und b setzen, woraus folgt, dass A nur die Mittevon dreien, a, b, c sein kann. Das Schema jeder Selbheit als Mitte ist

also /^\ . (Divide [triplica, denn das nur Entzweite ist nicht ganz ge-thcill] et forina. Distincta inter se, distincta eodem tertio [in Eintrachtwie Zwietracht]).