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wenn die alten Sagen anderer Völker gleichsam nur wie Visionensich uns vorfiihren, so zeigt sich dagegen hier eine ununterbrocheneKette von Begebenheiten und Handlungen, die, in die Wirklichkeitsich verflechtend, sich von der sich fortbewegenden Geschichtenicht wieder trennen lassen, als eine lebendige göttliche Drama-turgie, welche nur den gänzlich verflachten, ausgedorrten understorbenen Sinn unergriffen lässt.
Schon in dem Namen der Hebräer '“Dy findet St. Martin einBild unseres jetzigen Zustandes und Zeitlebens, welches eine be-ständige Reise und Looationsveränderung ist. Das „im Anfang 4 *FPiytTD ist ihm „in der Weisheit' 4 (dans la pensöe) in demselbenSinne, in welchem es heisst, dass Gott den Menschen in und zuseinem Bilde schuf, und Dv6n sind ihm nicht der höchste Gott,sondern bezeichnet Agenten des zweiten Ranges, welche die ma-terielle Region als Trennung des ungeformten, formwidrigen Chaos(Tohu va bohu) hervorbrachten, welche sie erhalten, und welchesohin auch der Wiederaufhebung derselben im Partiellen wie imUniversellen vorstehen. Das Wasser D’Ä sind St. Martin die un-sichtbaren Urkeime des Universums, jedoch so, dass nur in denoberen (inneren) lebendigen Wassern diese Keime rege und offen(befruohtet) sind, nicht in den unteren (äusseren) Wassern, welcheihre secundaire Belebung nur von jenen empfangen. Der Geistder Elohim Dy6r ni*l ist die befruchtende Action dieser Agenten,womit also nicht ein eigenes Agens, etwa die dritte Persönlichkeitin Gott, bedeutet wird, und die Meinung Jener somit irrig ist,welche (wie Alcuin) den Pluralis der Elohim auf den Ternärdeuten. St. Martin weiset ferner in plN als der Erde den eigent-lichen Schauplatz der Aussöhnung für das Universum dar, so wiein ihr die Verderbtheit zuerst fixirt oder arretirt ward (ä.rez, hart,Erz), und die sechs symbolischen Tage der Schöpfung deuten aufSix actions r&inies qui ont concouru ä la corporisation materielle(im Gegensätze der corporisation non-materielle), in deren Ver-ständniss man allein den Schlüssel zur Specification der Natur
schon bei den astralischen Visionen vor, und es ist nur ein unmächtigesThun, Schreien und Schreiben, was man dagegen neuerdings vorbringt.