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Vorschule der Geologie : eine Anleitung zur Beobachtung und zum richtigen Verständniss der noch jetzt auf der Erdoberfläche vorgehenden Veränderungen sowie zum Studium der geologischen Erscheinungen überhaupt : nach dem "Geological Observer" des Sir Henry T. de la Beche : mit über 300 in den Text eingedruckten Illustrationen in Holzschnitt / Henry T. de la Beche ; frei mit Zusätzen bearbeitet von Dr. Ernst Dieffenbach
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391
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Versunkene Wälder im Meer auf Ankerplätzen. 391

w ird, so kann er sich eine gute Vorstellung von den mannigfaltigenNeigungen und verschiedenen Arealen bilden, auf welchen die Bäumeund andere Pflanzen gewachsen sind, und welche jetzt, theilvveise oderganz untergetaucht, die submarinen Wälder biiden. Während dieselben oftganz unter dem Niveau der Fluth sind, so sind sie in anderen Fällenzum Theil unter demselben, zum Theil erheben sie sich bis an das-aalbe oder darüber. Der folgende Durchschnitt, Fig. 159, zeigt die

Fig. 159.

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^ rt des Vorkommens von vielen, wo nach einer Senkung andere Ab-lagerungen über einen Theil, wenn nicht über das Ganze stattgefunden*' a ' ) en, so dass während ein Theil durch die Thätigkeit der Brandunglössgelegt wird, ein anderer nach dem Meere zu unter dem Wasseryerborgen bleibt, oder im Lande durch Kies, Sand oder Thon bedeckta b soll das Niveau der Fluth darstellen und c d, das der Ebbe.J eine Linie, welche die allgemeine Ebene des untermeerischen Wal-es bezeichnet, g ein auf die gewöhnliche Weise aufgeworfener Strandh Sand, Thon oder irgend eine andere Ablagerung, die den Waldneckt, so werden dann gewöhnlich, besonders nach einem solchenStande der Gezeiten und des Wassers, welche einen Theil des Stran-^ es Entfernen, die Bäume und die übrige Vegetation allein an demer in einem Niveau sichtbar, welches dem entspricht, in welchemle Fluth die allgemeine Ebene des Waldes schneidet. Die Ausdeh-nUn S der Bäume nach dem Meere hin kann dann vielleicht nie bekanntWer den, ausgenommen, wo Ankerplätze für Schiffe oder Fischereienln d, wo die Anker oder Netze Theile davon mit herauf bringen. Auf^ c ' , e Weise kann ihre Ausdehnung nach dem Lande zu bloss durchdie A n ^ a ® e von Canälen, Docks oder andere Arbeiten offenbar werden,e die aufgelagerten Ablagerungen durchschneiden.

Obgleich diese Bewegung über einen so beträchtlichen Flächen-,. 1,1 nicht immer ruhig gewesen sein mag, so führt der sehr gewöhn-6 Zustand der Vegetation zu dem Schluss, dass dieselbe oft so ge-befi Setl ^ enn w * e in deni folgenden Durchschnitt (Fig. 160 a. f. S.),^ach n 8 * C k d * e ® aume a a a a a an ^ em wirklichen Orte, wo sie ge-w Sen sind, obgleich auch liegende Bäume b zwischen ihnen gefunden6n Un d die Zweige, Blätter und andere Pflanzen, und thierischeg ern . e w i e Hirschgeweihe und Ochsenhörner, c c, die mit den Wurzelna lt °^ er in ihrer Nähe angehäuft wurden und einen Theil des

tereu 0< ^ ens ^ d ausmachen, keine Störungen erlitten haben. Zur wei-Erläuterung sind auch die Gesteine im Liegenden e e, welche