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Aphorismen über die Schützen der Infanterie, ihre Ausbildung und Verwendung / B. v. Baumann
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sein, auch den unscheinbarsten Terraingegenstand zuseiner Deckung zu benutzen, sich hinter demselben nie-derzulegen, zu schiessen, kriechend mit seinem Beiständeden Platz zu wechseln oder auf von der geraden Rich -tung verschiedenartig abweichenden Wegen, vom Feinde

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ungesehen, auf einen neuen Standpunkt zu gelangen,wie es die Beschaffenheit des Terrains ehen möglichmacht. Dass Erhöhungen, Vertiefungen, Gräben, Gru-ben, Bäume, Mauern u. dergl. gute Deckungsmittelsind, wird zwar auch dem Neuling bald einleuchten, so-bald er nur die ersten Kugeln pfeifen hört; er wird aberimmer der Anleitung bedürfen, wie er sich unter ihremSchutze auch angriffsweise zu verhalten hat. Es bedarfjedoch auch nicht stets solcher ausgezeichneter Deck-ungsmittel ; eine fussliohe Erhöhung ist schon eine Artvon Brustwehr fiir einen Jeden, der gewohnt ist, sitzendoder liegend zu schiessen, und dergleichen Punkte schonaus der Ferne zu erspähen, unbemerkt zu erreichen undmit möglichstem Vortheil zu benutzen: darin bestehtein wesentlicher Theil der Aufgabe, welche ein gewand-ter Schütze zu erfüllen hat. Bietet nun das Terrainauch keine deckenden, aber wenigstens bergende Gegen-stände dar, als: Zäune, dichtes Holz, Sträuche, hohe

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