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Die Armee in der Bewegung.
§. 3.
Marschordnung oder Reihenfolge der Theile in den verschiedenenMarschformationen.
Bei e i n er einzelnen Armeedivision marschirt immer die Gefechts-Colonne zuerst, dieser folgt der kleine Train, welchem sich der grosseTrain anreiht.
Die Tafel B Figur I gibt die Uebersicht einer Infanterietruppen-division mit allen ihren Theilen in der concentrirten Aufstellung.
Die Truppen und die Traintheile stehen derart neben und hinter-einander, dass die Bildung der Marschcolonnen durch den successivenAbmarsch jedes Treffens in der einfachsten Weise vor sich gehen könne.
Eine in der Armeecolonne nicht an der Tete marschirende Infan-teriedivision (welche somit keine Avantgarde auszuscheiden hat), wird,wenn nicht besondere Umstände zu einer anderen Anordnung zwingen,beim Vormärsche die in Tafel C, Figur 2 dargestellte Marschfolgebeobachten.
Sind zwei Armeedivisionen in Einer Armeecolonne vereinigt,so marschirt bei der Bewegung mit grossem Train dieser unmittel-bar hinter seiner Division. Beim Marsche mit kl einem Train bleibtsolcher bei den Divisionen; der grosse Train aber, nach der Reihenfolgeder Divisionen geordnet, schliesst vereinigt hinter denselben an. BeimMarsche in der Gefechts-Colonne reiht sich der streitbare Theilbeider Divisionen unmittelbar hintereinander und ihm folgt zuerst dervereinigte kleine, dann der grosse Train beider Divisionen.
Bei gedrängter Marschformation kommen die aus der Ge-fechts-Colonne blos für eine gewisse Zeit ausgeschiedenen Fuhrwerkedes Gefechts-Trains unmittelbar vor den kleinen Train der ersten Di-vision.
Das analoge Verhältniss ist massgebend, wenn ein Armeecorpsvon 3 Divisionen in einer Colonne vereinigt auf derselben Strasse mar-schirt. Tafel C, Fig. 4.
Die Verpflegung für 2 Tage trägt der Soldat; für fernere 2 Tageist sie in den Proviantfuhrwerken der Truppen und für weitere 4 Tageauf den Wägen der Verpflegscolonnen verladen.
Eine Armeedivision hat somit für 8 Tage die Verpflegung gesichert.
Jede Armeecolon ne besteht aus zwei Theilen, deren einer die streit-baren Trappen und den selbst während des Gefechtes unentbehrlichenGefechtstrain, der andere aber den kleinen und grossen Train enthält— eine todte Last — die im Kampfe keinerlei unmittelbar auf den Feind