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Die Armee in der Bewegung.
die Vollendung der Brücke durch die Befestigung' der Brückenendenan den Ufern, durch die nothwendige Herstellung von bequemen Ram-pen, endlich noch durch den Umstand verzögert, dass das Brüeken-geräthe häufig zu den zu überbrückenden Armen getragen werdenmuss.
Besteht der Boden der Inseln aus Sand, Silt oder auch ausSchotter, so werden oft sehr umständliche Vorbereitungen nothwendig,um das Einsinken der Fuhrwerke zu verhindern, indem viele Stellenerst mit Brettern belegt werden müssen.
Auen erheischen meistens das Abstocken der Bäume und dasAushauen des Gebüsches, um eine fahrbare Verbindung zu gewinnen,
Dient die Brücke blos für den augenblicklichen Bedarf oder füreinige Tage, so ist wohl nur auf die momentanen Wasserstands-Ver-hältnisse Rücksicht zu nehmen. Müsste die Brücke hingegen längereZeit errichtet bleiben, so sind die genauesten Erkundigungen über dieZeit und Ursachen der Veränderungen im Wasserstande (periodischeAnschwellungen) einzuziehen. Denn für diese Fälle müsste dann mitRücksicht auf die mögliche Zunahme der Breite das erforderlicheBrückengeräthe zurückgelassen werden, wenn es ganz ausser dem Be-reiche der Möglichkeit läge, innerhalb einer gewissen Frist Noth- oderhalbpermanente Brücken herzustellen.
§. 16.
Ausmittlung der Brückenstellen und Colonnenwege an Strassenknoten-punkten für Massenübergänge.
Der Massenübergang ist, wie schon erwähnt, nur dort möglich,wo bei einer permanenten Uebergangsstelle Strassenknotenpunkte vor-handen sind.
Um aber gleichzeitig in so vielen Colonnen über den Fluss setzenzu können, als Strassen zu demselben führen, ist nothwendig:
a) die Errichtung der zu solchem Uebergange erforderlichenKriegs- oder Nothbrücken und
b) die Verbindung derselben mit dem vorhandenen Strassennetzedurch Ausmittlung oder Anlage kurzer Colonnenwege, damit die ver-schiedenen Colonnen ohne Kreuzung zu den Brücken gelangen undjenseits die Bewegung fortsetzen können.
Angenommen z. B. Figur 20 sei ein Strassenknoten mit blos einerpermanenten Brücke (II) und es würden zu selber auf beiden Ufernje vier Strassen (1—4), (l 1 —4 1 ) führen. Liegt es nun in der Absicht,vier Colonnen gleichzeitig den Fluss passiren zu lassen, so müssen noch