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Die Armee in der Bewegung.
Weges, mehr der Bastdauer, mehr der Colonnenlänge; alles im Zeit-maasse ausgedrüekt. Wäre z. B. AB — W= ?Ff,, Meilen = 7 Marsch-stunden , die Bast = B = 1 Zeitstunde, die Colonnenlänge = L = 6Wegstunden, so ist Z = W -\- R -j- L — 7 + 1 -f 6, d. i. 14 Stunden.
Im Allgemeinen wird es zwar nie schwierig sein, die an und hin-ter einer Flussstrecke vertheilten Streitkräfte schnell an beliebigemPunkte der Vertheidigungslinie zu concentriren. Die Verschie-bung der bereits concentrirten Massen längs der Vertheidigungslinieaber wird iu dem Verhältnisse schwieriger, je grösser die Massen sind.
3. Der in der Begel schwächere Vertheidiger, da er doch alleUebergangsstellen mit stärkeren Massen festhalten soll, muss mit zu-nehmender Länge der zu behauptenden Flussstrecke in gleichem Maasseseine Streitkräfte auf derselben vertheilen und dadurch seine Frontlockern.
Dem Angreifer hingegen steht es frei, an beliebigem Punkte mitder Hauptmacht überraschend überzugehen und den dort zum Wider-stande verwendeten Theil zu überwältigen, bevor von den übrigenTheilen eine Unterstützung erfolgen kann. Die Länge der zu besetzen-den Flussstrecke muss daher mit der Stärke der Armee in richtigemVerhältnisse stehen.
Eine Armee E mit 200.000 Feuergewehren, welche der feind-lichen F im freien Felde gegenüber treten will, wird, wie schon er-wähnt, während der Schlacht auf je einen Schritt 6 Mann gerechnet,etwas mehr als 3 Meilen Baum einnehmen.
Hat nun die zu besetzende Flussstrecke die drei- oder vierfacheLänge (9—12 Meilen), enthält dieselbe nebstbei noch viele, dem An-greifer günstige Uebergangspunkte, vergleicht man ferner die Zeit,welche zur Zurücklegung der mittleren Entfernung (4—6 Meil.) für dieVersammlung der Armee E nothwendig ist, mit jener, innerhalb wel-cher der Gegner den Massenübergang vollendet haben kann, so dürfteklar werden, dass der Gegner F die Armee E mittelst geringer Trup-penzahl irre führen, mit der Hauptmacht aber an beliebigem Punkteflussauf- oder abwärts ungefährdet den Uebergang bewerkstelligenkann. Mithin werden sich nur solche Flüsse zur Vertheidigung eignen,bei denen dem Angreifer in einer verhältnissmässig kurzen Streckenur wenige Uebergangsstellen zu Gebote stehen und eine Umgehungdes vom Vertheidiger besetzten Flussabschnittes unzulässig ist. Beiletzterem müssten daher an schwer oder gar nicht zu umgehendenBodenhindernissen, oder in neutralem Gebiete sichere Anlehnungs-punkte für die Flügel gefunden werden.