Flet>»rma«S — Fleisch.
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gen flecke. Auf Zeugen, welche eine Appretur mlt Gummi, Stärkemehloder dergleichen erhalten haben, macht auch das Wasser Flecke. Man suchtsie durch Aufstreichen einer Gummiauflösung zu beseitigen. — tr) Wein-flecke, von weißem Weine auf farbigen Zeugen, werden wie Flecke vonsauren Flüssigkeiten behandelt. — Es erscheint sehr räthlich, in Haushaltungen> die erwähnten Flecke zerstörenden Mittel stets vorräthig zu halten, um nöthigen-salls sogleich davon Gebrauch machen zu können, da, je langer der Fleck im Zeugeverbleibt, seine Vertilgung um so schwerer erfolgt; ja Flecke, die durch Saurenl erzeugt worden, sich dann gar nicht vollkommen vertilgen lassen, so leicht derenVertilgung auch erfolgt, wenn die Mittel schnell genug angewendet werden.
Fledermaus (Ve8perlilio). Der Daumen der Vorderfüße unsdie Finger der Hinterfüße sind kurz; die übrigen Finger aber sind länger alsder Leib, und zwischen denselben, so wie meist auch zwischen den Beinenund dem Schwänze ist eine dünne kahle Haut ausgespannt, welche zumFluge dient. Da sie nicht gut auf der Erde gehen können, so halten siesich meist nur in der Luft auf. Der übrige Körper ist so ziemlich mäuse-artig. Sie finden sich meist in ganz Europa, und leben des Tags in hohlenBäumen, alten Mauern, Felsenritzen, warmen dunkeln Winkeln, Speichernu. s. w.; in der Abenddämmerung, selten Morgens, fliegen sie umher, oftLicht und hellen Körpern zu, und sangen Jnsecten. Sie saufen nicht, dasie wahrscheinlich nicht leicht zu Wasser kommen können. Windige, rauheund regnerische Witterung können sie nicht ertragen, und leiden deswegen inunfreundlichen Sommern bittern Hunger. Sie halten Winterschlaf undhängen sich dann in ihren Schlupfwinkeln an den Hinterfüßen klumpenweise^ auf, indem sie ihre Flughaut um sich schlagen, und wie in einen Mantelhüllen, aus dem nur die Schnauze vorsieht. Bei warmer Witterung (diese! unterbricht selbst ihren Winterschlaf) vorzüglich im April und Mai, kommens sie hervor, und sondern sich bald paarweise ab. Sie bringen gewöhnlich 2
Junge zur Welt, und nähren sie an 2 oder 4 Zitzen auf der Brust. Sie
haben einen widrigen Geruch, eine pfeifende Stimme, sind heftig, und un-ter sich munter und gesellig. Sie hakten sich gern in der Nachbarschaft vonMenschen und Thieren auf, und fliegen auch wohl in offene Zimmer. Obsie gleich wohl dadurch etwas Schaden thun, daß sie in Schornsteine und Spei-! sekammern nach dem Specke und den Würsten gehen, so nutzen sie doch
weit mehr durch Vertilgung vieler schädlicher Jnsecten, die ihnen zur Nah-
rung dienen. Unter den verschiedenen Arten wird bei uns besonders häufigdie gemeine Fledermaus, Speckmaus (V. inarinus) getroffen. Sieist etwa so groß als eine Maus, röthlichgrau, am Bauche weißgrau; sieträgt 3 Wochen und wirst zweimal im Jahre. Die Fledermäuse könnenauf folgende Weise gefangen werden: Man bindet an eine lange Stange ei-sen großen Büschel von Kletten, pudert ihn mit Mehl ein, hält ihn am Abendin die Luft und bewegt ihn ein wenig, wo die Fledermäuse darnach hinfliegenund hängen bleiben. Oder man halt den Abends herumfliegenden Fledermäuseneinen bloßen Degen entgegen und blänkert damit. Sie schießen darauf zu undstoßen sich öfters so stark daran, daß sie zur Erde fallen. Auch können siebei Mondenschein mit einer mit Dunst geladenen Flinte geschossen werden.
Flegel, Dreschflegel, s. Dreschen.
Fleisch, nennt man alle Theile eines thierischen Körpers, die nicht Kno-chen, H^t, Adern oder Knorpel sind. Der thierische Faserstoff, der sichchemisch fast wie verhärtetes Eiweiß verhält, bildet nebst zwischen gelagerten,