Forst.
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eignet (1. II 01- IV. V. Vl.); 4) ob der Boden, mit Rücksicht aufseine Lage, gut, fast gut, mittelmäßig, sehr mittelmäßig, schlecht oder sehrschlecht ist (g. fg. m. sm. sch. sich.) Sind vom ganzen Forste diese No-tate auf die Charte gemacht, so hat man nach dem Helzbestandsregistcr zuuntersuchen: wie viele Morgen der Holzboden, mit Einschluß der Blößen,überhaupt beträgt; wie viele Morgen demnach jede der bestimmten Klassenh.xben müßte; wie viele Morgen die Bestände in jeder Altersklasse wirklichbedecken, und um wie viel die Holzaltersklaflen in der Morgenzahl von ein-ander abweichen. Wäre eine solche Abweichung in jeder Klasse nicht sehr auf-fallend , so kann bei der Taxation der einzelnen Holzbestände jede Klasse vor-erst für diejenige Periode zum Ab:rieb bestimmt werden, worin sie wirklichhaudar wird. Enthält aber manche Klasse zu wenig, oder gar keine Flächen,große, und hat manche Klasse verhältnißmäßig zu welc Bestände. so muß,bevor man die specielle Abschätzung anfängt, die vorläufige Bestimmung,rücksichklich des Abtriebes der Bestände, verändert werden, weil sich sonst eineallzugroße Verschiedenheit im periodischen Holzertrage ergiebt. Bei dieser vor-läufigen ungefähren Ausgleichung des periodischen Holzerlrages sind folgendeRegeln zu beobachten: I) Müssen Holzbestände, wegen Ausgleichung des pe-riodischen Holzerlrages, älter werden, als im Allgemeinen bestimmt ist, sowähle man die vollkommensten auf dem besten Boden dazu; 2) müssenaber Holzbestände vor ihrer eigentlichen Haubarkeit zum Abtrieb kommen, sosuche man die am wenigsten gut bestandenen dazu aus; 3) man suche zubewirken, daß die Bestände, welche in einer Periode zum Abtrieb kom-men sollen. so viel wie möglich an einander schließen, so wie auch die pe-riodischen Wirthschaftstheile, so viel es die Umstände erlauben, an einandergrenzen müssen; 4) ist der Forst sehr groß, oder vielleicht auch sehr in dieLänge ausgedehnt, oder geht der Holzabsatz zum Theil rechts und zum Theillinks, oder liegen die zur Weide berechtigten Ortschaften zum Theil auf derrechten und zum Theil auf der linken Seite des Forstes, so bilde man auseinem solchen Forste 2 oder 3 H a up t w i r th schaflstheile oder Blöcke,wovon jeder als ein besonderer kleiner Forst zu betrachten ist. Doch hatman bei einer solchen Abtheilung in Blocke darauf zu sehen, daß Hol; vonjeder Altersklasse und auch in gehöriger Menge in jeden Block fällt. Wirdaber eine Abtheilung in Blöcke weder in Rücksicht auf Holzabfuhre, nochauf Viehweide nöthig, so kann der ganze Forst, wenn er nicht sehr groß ist,als ein Wirthschaftsganzes betrachtet werden; die jährlichen Schläge werdenalsdann natürlich viel größer, welches die Aufsicht erleichtert. — Hat mannun bei der ersten speciellen Revision des Forstes alle Bestandsabtheilungenund die ganze Localität kennen gelernt, so kann nun die Abschätzung einerjeden Abtheilung, und die Berechnung ihres periodischen Holzertrages vor-genommen werden, was zweckmäßiger im Zimmer geschieht, da man imWalde nur die zur Berechnung der Abtheilungen in jedem Jagen nöthigen.Data aufnimmt, die man in ein besonderes Taxationsprotocoll einschreibt.Ist der periodische Ertrag einer Abtheilung berechnet, so werden die Ergeb-nisse sogleich in das Taxakionsregister, vorerst aber, wegen noch vorzuneh-menden Abänderungen, mit Bleistift eingeschrieben. Von alten, in einermit jungem Holze bewachsenen Abtheilung vorkommenden Bäumen, welchein irgend einer Periode herausgehauen werden sollen, muß der Klastergehalt-war unter der gehörigen Periode ausgeworfen werden; doch wird nur dieNummer des Jagens und der Buchstabe der Abtheilung, ohne Angabe der