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Handbuch der älteren und neueren französischen Litteratur : mit biographischen Notizen über die Schriftsteller und erläuternden Anmerkungen für die oberen Klassen der Gelehrten- und Realschulen / v. C. G. Hölder
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Bernardin de St. Pierre.

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Les troubles occasionnes par le meurtre de son frere, accelererentnotre depart. Nous quittämes Xenophon avec beaucoup de regret. Jele revis quelques annees apres ä Scillonte; et je rendrai compte,quand il en sera temps, des entretiens que jeus alors ^ec lui. Sesdeux fils vinrent avec nous. Ils devaient servir dans le corps de troupesque les Atheniens envoyaient aux Lacedemoniens.

Bernardin de St, Pierre.

Jacques Henri Bernardin de St. Pierre wurde geboren in Havrede Grace 1737. Schon in seinem zwölften Jahre segelte er, des Schul-zwangs überdrüssig, nach Martinique, von wo er aber sogleich wieder zu-rückkam und in die Ingenieurschule zu Paris trat. Ein Jahr nachher ging erals Ingenieuroffizier nach Malta. Ein unglücklicher Zweikampf nöthigte ihn,sich nach Holland einzuschiffen, von wo er nach Russland ging, und vonKatharina eine Unterlieutenantsstelle beim Genie erhielt, die er nach acht-zehn Monaten niederlegte, um nach Frankreich zurückzukehren. Als er durchdas damals insurgirte Polen kam, nahm er Dienste unter der französischenPartei, und wurde von den Russen gefangen genommen, jedoch wieder freigelassen. Nun hielt er sich in Warschau auf, besuchte daun Dresden, Berlinund Wien in der Absicht, in fremde Dienste zu treten, was ihm aber nichtgelang. Nun reiste er nach Paris und von dort als Ingenieuroffizier nach Islede France. Nach zwei Jahren bewogen ihn Zwistigkeiten, seinen Abschiedzu nehmen und nach Frankreich zurückzukehren. Hier enden seine Reisenund sein litterarisches Leben beginnt. Von 1000 Franken Pension überliesser 300 seiner Mutter und 100 einer alten Magd. Er begrub sich in eineärmliche Wohnung der Vorstadt St. Etienne und gab 1773 Voyage ä lIsle deFrance heraus, jedoch ohne sich zu nennen. Noch elf Jahre lang ordnete undverarbeitete er in ununterbrochener Eingezogenheit die kostbaren Materia-lien, welche die reichhaltigen Erfahrungen und Beobachtungen seines Lebensihm geliefert hatten. 1784 erschienen seine Ktudes de la nature. Seineäussere Lage verwandelte sich nun schnell. Er erhielt ansehnliche Pensionenund Ludwig XVI. ernannte ihn zum Intendanten des botanischen Gartens undnaturhistorischen Museums. Seine vortreffliche Idylle Paul et Virginie erschien1789, worauf seine Chaumiere Indienne erschien. Er starb den 24. Jan. 1814auf seinem Landgute bei Paris.

Les etudes de la nature.

l.

La plupart des hommes polices regardent la nature avec indiffe-rence. Mais quels soins cette mere commune ne prend-elle pas de