Band 
[Dritter und vierter Band.]
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derselben so gut es ging, und legte, um ihm meine Unschulddesto begreiflicher zu machen, mit dem letzten Dukaten, denich in meiner Baarschaft fand, zugleich das letzte Versprechender falschen Concordi'a bei, auf das ich mich Schande halberbezog.

Sobald meine Depesche fertig war, trat ich an das Fen-ster, und lauerte auf Bastians Aurückkunft, um ihn damitabzufertigen. Ich sah ihn bald genug über die Gaffe ge-sprungen kommen. Aber zum Malen war es, wie er nunvor dem Hause stand, bei jedem Schlage, den er mit demKlopfer that, hinhorchte, und wie ungeberdig er sich anstellte,als er endlich merkte, daß er von seinem Herrn abgeschnittensey. Ich rief ihm zu, und erschreckte ihn vollends durch denkläglichen Ton, den ich in meiner Bekümmerniß auf seinenNamen legte. Du hättest die Augen sehen sollen, die er indie Höhe warf! Mit wilderem Erstaunen hätte sie seineSchwester nicht aufreißen können, wenn ich an jenem kritischenAbende das liebe Kind wirklich um das kleine Hausmittelbetrogen hätte, das sie mir, ohne Zeichen des heiligen Kreu-zes und doch gewiß unschuldiger darbot, als das vielfachgesegnete Klärchen. Es war seit dem neuen Jahre das zweite-mal, daß mich wieder etwas an die gute Margot erinnerte,und du kannst nicht glauben, Eduard, wie wohl eS mir that;so wohl, daß ich beinahe darüber ihren Bruder und seineGesandtichaft vergessen hätte. Es schien, alS wenn eS ihmselbst leid thäte, mich in meinem süßen Traume zu stören.