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beschämt und in gehörigem Abstände, demüthig umher, undes gehören förmliche Einladungen dazu, ehe sich einer vonunsern Grauröcken entschließen kann, dich in deinem Tem-pel zu besuchen. Ich rechnete freundschaftlich auf die erste,die du ausschicken würdest — erhielt sie, ließ nun alles inmeiner Wirthschaft stehen und liegen und schickte mich an,die deinige zu bewundern. Nun, dachte ich, werde ich end-lich den Freund meiner Jugend ganz so glücklich sehen, alsdie Mühe verdient, die er sich gegeben hat, es zu werden.Meine Zufriedenheit wird freilich eine ärmliche Figur nebender seinigen machen; da ich aber nun einmal einen so kost-baren Unterhändler der menschlichen Glückseligkeit, als derGeschmack ist, weder besolden kann, noch zu beschäftigen weiß,so will ich mich einstweilen, ohne Neid, an die frohen Empfin-dungen halten, die mir die Natur umsonst gab.
Wenn ich nicht irre, empfingst du mich mit einer weitherzlichern Umarmung als das erste Mal. Die großen Augen,mit denen ich alles anstaunte, machten dir Spaß. Je wenigerich mich wiederfinden konnte, je bänglicher ich alles das ver-mißte, was den köstlichen Rost der Erinnerung an sich trug,desto mehr thatest du dir auf die Dinge zu gute, welche an dieStelle jener gekommen waren, die du so hartherzig aus deinenAugen und von der Erde weggeräumt hattest. Ich will dirnicht die Schönheiten deines ländlichen Pallastes herzählen.Sie fallen wohl jedem in die Augen, der nicht blind ist, undohnehin kennst du ihren Werth besser als ich. Eben so wenig