Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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gehabt, aus dem Licht und Schatten der Gemälde ihren Hähernoder niedern Werth zu berechnen, meine Schritte würdendort nicht schleichender, nicht zögernder und der Aesthetiknicht angemessener haben seyn können, als sie es hier dengeheimen Bewegungen meines Herzens waren. Auch glaubeich kaum, Eduard, daß meiner Aufmerksamkeit nur ein Wort,nur ein Zug von Bedeutung in den tragischen Reden, indem konvulsivischen Geberdenspiel der armen Schacher ent-wischt ist, die ich, ohne mich zu rühmen, mit den Augenund Ohren eines Zentrichters belauschte.

Ich sah, wie hier das Joch der brüderlichen StrafenDen steifen Hals der Eigenliebe bog,

Wie mit der Armuth und' des Geizes SklavenDer Wollust Sklav an Einer Kette zog:

Dom Kelch der Wehmuth trunken, reichteIch Allen nun mein Geld und Ohr,

Und schreä'lich brach die allgemeine BeichteDer Büßenden aus ihrer Bucht hervor.

Der eine schrie: „O Gott-' ich bleicht' an deinem MeereMein Bißchen Salz in deinem Sonnenschein,

Und Menschen strafen mich!" — ,,Jch," fiel ein Andrer ein,„Verbüß' an Fesseln der GaleereDie dreimal ungewisse Ehre,

Don dreien Weibern Herr zu seyn." —

Ein Dritter, stolz auf die Ealotte,

Die dem beschorner, Haupte blieb, *

* Der Abbè 1* Coste, der 1760 auf Zeitlebens zu der Galeerenftrafeverdammt wurde.

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