Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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Den 23 . Februar.

Schon seit zwei Stunden sitze ich da, kaue meine Feder,und streite mit ihr, ob sie dich in das Geheimniß ziehen soll,dessen ich mich zn Cotignac bemächtigt habe? Doch, bist dunicht auf dem Runde der Erde mein engster Vertrauter,und müßte ich nicht fürchten, wenn ich gegen dich schwiege,von der Last, die mir auf dem Herzen liegt, diese Nachterdrückt zu werden? Vor dem Verschwatzen will ich michjedoch hüten. Ohnehin macht uns nichts lakonischer, als einegroße Entdeckung. Pafferino trat schon um fünf Ubr vormein Bette. Während ich mich ankleidete, spitzte er seineStifte eine halbe Stunde nachher fuhren wir ab. DerWeg war so schlecht und langweilig, als seine Unterhaltung.Der elende Fleck, wo wir um zehn Uhr anlangten, war esnicht weniger, und so taumelte ich denn aus meinem Wa-gen, durch den Klosterhof und durch die Vorhalle, verstimmtbis über die Ohren, in die rußige Kirche. Ein Mönch em-pfing uns mit der Miene, die allen den guten Leutchen eigenist, die Archive, Hausarcana, Kinderklappcrn der Vorzeit,oder heilige Spielwerke im Verschlüsse haben. Ich that einenBlick auf das alberne Bild des Hochaltars, und hatte aufimmer genug daran. Nicht so mein Reisegefährte. Dersetzte sich gegenüber auf die nächste Bank, zog sein Perga-ment heraus, und zeichnete, als ob es für die Ewigkeitwäre. Für mich wäre es eine gewesen, wenn ich ihm längerhätte zusehen müssen. Aber der Mönch kannte den Werth