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erwartete, aus dem Gewächsdause gelaufen kam. — „Ge-schwind, Marie," rief sie, und trug ihr daS Körbchen einigeSchritte entgegen, noch ist die Pforkenthüre nicht verriegelt,aber — eile." Indem ward sie meiner gewahr, kam aufmich zu, und da ihr meine großen Augen nur zu deutlichverriethen, was in mir vorging, war dieß dem lieben Kindeschon hinreichend, meine Neugier zu befriedigen.
„Meine Unruhe über das Körbchen ist Ihnen gewiß auf-gefallen. — Es ist ein festgesetzter Tribut, den ich einerFreundin im Kloster übersende, so oft ich diesen Garten be-suche. Sie ging hier gern und öfters mit mir spazieren,liebte das erste Grün des Frühlings, liebte die Blumen kosehr, und kann jetzt hinter den hohen Mauern nicht einmalmir einem Blicke das geringste Gräschen erreichen. UeberIhre bewegliche Geschichte, mein Herr, hätte ich mich bei-nahe mit meinem Geschenke verspätet — ich würde mirsnickt verziehen haben. Ich kann mir die Freude der gutenAgathe so lebhaft denken, wenn sie aus dem Betstühle inihre Zelle zurückkommt und meine Blumen findet, die ihrdie Versicherung geben, daß ich in dem Garten bin, michnach ihr sehne, und ihr so lange in der Nähe bleibe, bi-ssich keine Glocke mehr boren läßt. Das habe ich dem gutenKinde bei unsrer letzten Umarmung versprochen. In dreiWochen zehr ihr Probejahr zu Ende — o, wie zittre ich fürsie! Denn ack! mein Herr, sie wählt das Kloster — einschreckliches Unglück, wen es trifft! — nickt aus Neigung,