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ewig verborgen, ihr blühendes Daseyn in dem leeren Luft-räume verdunsten — aber, ein Engel des Himmels hat sieunter seiner Obhut, sonnet, pflegt und schmückt sie, undfindet Wohlgefallen an ihrer Eintracht und Schönheit. —Wer kann sagen, daß sie Unrecht leiden? Wer kennt denUmfang ihrer Bestimmung? — An dieses tröstende Bild willich mich halten und mein Hauptkissen damit polstern, undso oft ich murrend
Gott! was ist mir begegnet! Es. lag, Eduard — währendder drei Stunden, die ich dir vorjammerte, lag eine derschauderhaftesten Nachrichten auf meinem Pulte. Ich entdecktesie, da ich mir eine Thräne abtrocknen wollte, die mir meineTrauer um das schöne, edle, duldende Kind entriß. Indemich mein Schnupftuch entwickelte, fiel ein Brief heraus. Hierlies seinen Inhalt.
„So sehr ich auch für Ueberraschungen bin, lieber Wil-helm, so hätte ich derjenigen doch gern entbehrt, die du mirheute zu sehr ungelegener Zeit verschafft hast." —
Was zum Henker, dachte ich bei mir selbst und legtemeine flache Hand auf das Blatt, will der Marquis mitdiesem spitzigen Eingänge? Ich konnte es nicht errathen undlas fort. —
„Ich würde mich über meinen Verlornen Spaziergangkaum getröstet haben — das Glück, das dir ward, gehörte