Band 
[Fünfter und sechster Band.]
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umzusehen; denn mir war immer, als ständen von den beidenGehenkten der Freiherr auf der einen, der Matrose auf derandern Seite meines Lehnstuhls, um mich über ihre Hin-richtung zur Verantwortung zu ziehen. Nebenbei fuhr mirauch der grasse Gedanke durch den Kopf, das), wenn ich nichtdem lahmen Gefreiten zu gut bekannt gewesen, und es demenglischen Spion gelungen wäre, meine Einlaßkarte zu seinergottlosen Verrätherei zu benutzen, wie leicht mein ehrlicherName statt seiner den Galgen geziert und mich dem gerechtenHasse der vortrefflichen Nation bloß gestellt haben würde, diemir nichts als Liebes und Gutes erzeigt hat. In diesenscheuen Augenblicken sprudelte mein abgebranntes Licht, ver-losch, und alle Schrecknisse der Nacht stürzten über mich zu-sammen. Mein brausender Kopf was ist doch der Menschfür eine armselige Maschine! drückte sich, wie im Vorge-fühl der Erdrosselung, zwischen die Achseln, Galle überliefmeine Zunge, und ein häßlicher Krampf sträubte mein Haar.So verschwitzte und »erhorchte ich eine lange peinliche Stundein einer Todesangst, die von den Gehenkten auf mich ver-erbt schien. Endlich es war die heftigste Erschütterungmeiner gespannten Nerven, aber auch die letzte hörte ichvon weitem ein Posthorn schmettern und einen Wagen vordas Haus fahren. Der Postillion ich hätte ihm billig fürden blinden Passagier ein Trinkgeld bezahlen sollen brachtemir meine entlaufene Vernunft zurück. Erniannt sprang ickvon meinem heißen Lehnstuhle auf, hob die Vorhänge und